Irgendwer muss die Stadt ja planen

Shownotes

In dieser Folge von „Mit Brief und Siegel“ geht es um Stadtplanung in Magdeburg.

Gemeinsam mit Fachbereichsleiter Ken Gericke sprechen wir darüber, wie sich eine Stadt weiterentwickelt, welche Rolle der neue Flächennutzungsplan spielt und warum Stadtplanung immer ein spannender Kompromiss zwischen Wohnraum, Verkehr, Klimaschutz und Lebensqualität ist.

Gemeinsam geht es unter anderem um:

  • den neuen Flächennutzungsplan der Landeshauptstadt Magdeburg
  • Stadtplanung als langfristige Zukunftsaufgabe
  • den Umgang mit Wohnraum, Verkehr und Klimaschutz
  • intelligente Baumquartiere
  • die Zukunft der Elbe-Brücken
  • Zielkonflikte in der Stadtentwicklung
  • die Frage, wie Magdeburgs „Level-Up“ in der Realität aussieht
  • Planung zwischen Vision, Machbarkeit und Alltag

Jetzt reinhören und erfahren, wie Magdeburgs Masterplan wirklich entsteht.

Ein herzlicher Dank gilt unserem Redaktionsteam mit Anna, Max und Marina, dem PR-Team mit Aileen und Celine sowie Lara für die Foto- und Videoaufnahmen. Mit ihrem Einsatz, ihrer Kreativität und ihrer Unterstützung haben sie maßgeblich zum Gelingen des Projektes beigetragen.

Ebenso danken wir dem Ministerium für Infrastruktur und Digitales Sachsen-Anhalt für die Förderung dieses Projektes.

Fragen oder Feedback? Wir wollen wissen, was euch bewegt. Schreibt uns eure Anregungen, Themenwünsche oder Kritik einfach per E-Mail an: podcast-lhmd@stadt.magdeburg.de.


Kulinarische Empfehlung aus der Folge

Ein konkretes Rezept gibt es diesmal nicht. Dafür gibt es eine klare Empfehlung: Sushi geht immer.

Wer es selbst ausprobieren möchte, findet online zahlreiche Rezepte für Maki, Nigiri und Co. Ob klassisch mit Fisch, vegetarisch mit Avocado und Gurke oder kreativ mit eigenen Lieblingszutaten – erlaubt ist, was schmeckt.

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen heute wieder bei unserer Podcast mit Brief und Siegel, heute mit Nicole.

00:00:05: Und Max?

00:00:06: Nicole ich habe euch endlich mal die Ehre mit dir zusammen zu moderieren.

00:00:09: das freut mich richtig.

00:00:10: Ich freu mich auch.

00:00:11: Und

00:00:11: ich finde wir haben gerade für heute... Wir beide haben so ein richtig spannendes Thema weil ich glaube es ist ein Thema was viele Bürger bewegt.

00:00:19: Sagt ihr denn statt Planung und Stadtentwicklung etwas?

00:00:23: Nichts so wirklich!

00:00:23: Aber dafür haben wir heute einen richtig guten Gast dabei.

00:00:27: Den stellen wir auch gleich vor, aber erst mal lasst uns das Intro abspielen.

00:00:40: Und da sind wir wieder!

00:00:41: Ja Nicole, Wir haben ja heute Stadtplanung und Stadtentwicklung.

00:00:47: Kannst du vielleicht so ein bisschen was dazu sagen oder was vorstellen?

00:00:50: Ja also wir reden heute über die Stadtplanungen und Stadt-Entwicklungen und dabei geht es darum wie eine Stadt wächst sich verändert und für die Zukunft vorbereitet wird.

00:00:59: Die Stadt plant zum Beispiel neue Wohnungen Straßen, Parks oder Schulen.

00:01:03: Gleichzeitig wird geschaut wie bestehende Stadtteile verbessert werden können.

00:01:06: Statt.

00:01:06: Planung und Stadtentwicklung hängen wirklich eng zusammen.

00:01:10: Planung liegt fest, was gebaut oder verändert werden soll, Entwicklung beschreibt wie sich die Stadt über die Zeit wirklich verändert.

00:01:16: Beides passt oft über viele Jahre hinweg.

00:01:19: Viele Menschen und Fachleute arbeiten daran.

00:01:22: sie überlegen was die Stadt braucht und wie unterschiedliche Interessen zusammen passen Auch den Bürgerinnen und Bürgern können ihre Meinung einbringen und an der Entwicklung teilnehmen.

00:01:30: Wichtige Themen sind zum Beispiel bezahlbarer Wohnraum gute Verkehrsverbindungen und genug Grünflächen.

00:01:36: Auch Umwelt und Klima spielen eine große Rolle.

00:01:38: Die Stadt soll nachhaltig wachsen, und für alle Lebenswert

00:01:41: bleiben.".

00:01:42: So entsteht Schritt-für-Schritt eine Stadt, die sich an neue Herausforderungen anpasst.

00:01:46: Statt Planung und Stadtentwicklung helfen dabei, sich mit Menschen heute und in Zukunft in der Stadt wohlzufühlen?

00:01:53: Ja sehr schön!

00:01:54: Das finde ich macht einen guten Einstieg und ich finde diesen Einstiege den Nutzen wir gleich mal um begrüßen unseren Gast und ich glaube unser Gast darf sich selbstständig vorstellen.

00:02:04: Herzlich willkommen

00:02:06: Hallo, danke schön für die Einladung.

00:02:08: Mein Name ist Ken Gierige und ich leite den Fachbereich Stadtplanungen und Vermissungen in der Landeshauptstadt Magdeburg seit im Jahr zwei Tausend vierundzwanzig also jetzt schon fast gut zwei Jahre mittlerweile.

00:02:21: Ich habe Stadt- und Regionalplanung studiert an der Technischen Universität Berlin und in Neuseeland.

00:02:29: Ich bin jetzt seit vierzehn Jahren im öffentlichen Dienst.

00:02:33: Ich habe beim Bund auch schon gearbeitet im Bundesdigitalministerium.

00:02:37: Ich habe da das Thema Digitalisierung im Bauwesen betreut, war viele Jahre im Land Brandenburg tätig und habe das Städtebau recht gemacht.

00:02:48: Und ich habe aber auch vorher schon in der Privatwirtschaft gearbeitet.

00:02:51: Ich war an einem Architekturbüro in Shanghai, durfte Stadtplanung aus einem ganz anderen Blick mal kennenlernen.

00:02:58: In einer Forschungsförderung war ich auch als studiendischer Mitarbeiter.

00:03:03: Das klingt wahnsinnig interessant, also ich glaube wir haben den richtigen Gast heute für uns ausgesucht.

00:03:12: Also ich wusste dass sie viel Vorderstand schon gemacht haben.

00:03:15: soviel wusste ich nicht.

00:03:16: das hat mich jetzt ganz kurz überrascht.

00:03:19: Ich würde fast behaupten wenn man dazu fragen stellen dann kriegen wir alleine podcast voll.

00:03:24: aber Wenn wir zum Thema Fragen kommen, dann würde ich gerne unsere typischen fünf Fragen an Sie stellen und einfach mal schauen.

00:03:30: Dass unsere Zuhörer und Zuhöhrer sie so ein bisschen kennenlernen?

00:03:33: Und die typische Frage, die wir immer haben Kaffee oder Tee?

00:03:37: Ganz eindeutig Tee.

00:03:38: Am liebsten

00:03:39: Grün-Tee.

00:03:40: Oh sogar!

00:03:41: Also auch nicht Früchte oder schwarzer Tee oder so...

00:03:43: Grüne Tee ist mein Alex hier.

00:03:45: Okay Dann die zweite Frage.

00:03:48: Grünflächen oder Wohnraum?

00:03:51: Grüner Wohnraum

00:03:54: Also schon Grünflächen wichtig, Wohnraum aber auch.

00:03:57: Also eher so eine Fifty-Fifty Antwort.

00:03:59: Genau.

00:04:00: Finde ich gut.

00:04:02: Dann ganz wichtig Auto oder Fahrrad?

00:04:05: Für meine Figur definitiv Fahrrad.

00:04:08: Ab und zu muss ich aber auch das Auto nutzen.

00:04:10: Das geht nicht anders.

00:04:11: Ist dann am Ende doch manchmal praktischer.

00:04:15: Beton oder Holz?

00:04:17: Holz.

00:04:19: Immer als Baustoff!

00:04:20: Nee, geht nicht immer.

00:04:21: Aber meine Affinität geht eher zum Holz.

00:04:25: Finde ich sehr gut!

00:04:26: Und dann die letzte Frage Lisa's Frage Was würden Sie machen wenn sie für jeden Job das gleiche Geld bekommen würden?

00:04:34: Tatsächlich würde ich glaube ich nicht viel andere Dinge machen als ich das jetzt tue.

00:04:40: Ich habe nämlich in meinem oder während meines Studiums auch schon Stadtführungen angeboten.

00:04:45: Ich bin ja ein Potsdam aufgewachsen und ich glaube Wahrscheinlich sowas ähnliches wie Stadtplanung machen, vielleicht auch Stadtführungen.

00:04:53: So mich mit dem Stadträum auseinandersetzen.

00:04:55: das finde ich ganz spannend.

00:04:57: Das klingt sehr gut!

00:04:59: Sehr schön.

00:05:01: Ich glaube was unsere Zuhörerinnen auch besonders interessiert ist warum dauert eigentlich so die Stadtplanungs solange?

00:05:10: Also bis von der Idee bis die Idee so entstanden ist bis zum fertigen Projekt vergehen ja nicht nur Monate sondern meist Jahre und So als Bürger stellt man sich die Frage.

00:05:21: Warum?

00:05:23: Ich glaube, die wichtigste Grundaussage ist erst mal dass Stadtplanung nie abgeschlossen ist.

00:05:30: Also es ist ja wirklich ein kontinuierlicher Prozess.

00:05:35: Wir passen uns an die Rahmenbedingungen an, die uns die Welt gibt und die Herausforderungen und die Dinge, die so auf uns einprasseln Und Planungsprozesse dauern.

00:05:47: deswegen solange weil eine Stadt nicht nur aus einem Individuum besteht, sondern aus ganz vielen unterschiedlichen Individuen die alle unterschiedliche Bedürfnisse haben.

00:05:57: Alle unterschiedliche Vorstellungen davon wie sie leben möchten und wie sie sich fortbewegen wollen.

00:06:03: Und die Aufgabe der Stadtplanung ist ja A auf die Herausforderungen zu reagieren B aber auch dafür zu sorgen dass die Stadt auf sich verändernde Rahmenbedingungen gut vorbereitet ist.

00:06:15: also wir können nicht immer nur reagieren wenn etwas passiert.

00:06:18: Wir arbeiten ja auch proaktiv und das ist eine große Herausforderung, weil das ist glaube ich auch das Wichtigste was man im Studium lernt.

00:06:27: Und dann später in der Praxis gibt es ja nicht die eine Meinung und die eine richtige Richtung sondern statt Planungen.

00:06:36: Stadtentwicklung ist immer ein Aushandlungs- und immer Abwägungsprozess und gerade in den Projekten die wir machen in der Stadt heißt jetzt Ausweisung eines neuen Wohngebiets oder wo die Straßenbahn demnächst langfährt.

00:06:50: Da sind viele Akteure mitbeteiligt, ihre jeweilige ihren jeweiligen Blickwinkel mit reinbringen in das Projekt.

00:06:58: und unsere Aufgabe ist es dann den besten Kompromiss aus allen Ideen Vorstellungen zu entwickeln und den dann später dem Stadtrat als Entscheidungsvorlage vorzulegen.

00:07:13: Das finde ich ganz spannend.

00:07:15: Können Sie uns einen kurzen Abriss geben, wer eigentlich alles beteiligt ist?

00:07:19: Also wie soll ein Vorgang so im Normalfall abläuft.

00:07:24: Wenn es den Normalfall geben würde dann... Wir

00:07:26: stellen uns eine heile Welt vor!

00:07:28: Eine heile Enterwelt!

00:07:32: Wie wird das passieren?

00:07:34: Also was wir grundsätzlich machen bei jedem Projekt dass wir natürlich am Anfang erstmal die Grundlagen ermitteln Und die Grundlagen und welchen Umfang diese Grundlagen haben, das ist wirklich bei jedem Projekt unterschiedlich.

00:07:48: Also es gibt keine Blaupause.

00:07:50: Es gibt Projekte... Da gibt's Bodenbelastungen, da muss man gegebenenfalls Altlasten untersuchen und die entsprechenden Ämter auf kommunaler Ebene oder auf Landesebene teilweise auch auf Bundesebene mit einbeziehen.

00:08:05: Es sind einfache Projekten, es gibt komplizierte Projektes Eigentlich keine Blaupause.

00:08:15: Ämter, die wir immer mit einbeziehen oder fast immer mit Einbeziehen sind beispielsweise die Verkehrsplanung, die... ...die Altlasten des Umweltamts, die Denkmalpflege.

00:08:31: Das sind so typische Ämte, die wird mit ein beziehen.

00:08:34: aber natürlich auch Ordnung und Sicherheit Schule und Sport, wenn es um Sportstättenplanung geht.

00:08:41: Wenn's um Schulplanungen geht, wenn zum Kita-Planung geht Und natürlich auch die Wirtschaftsförderung, wenn jetzt die Ausweisung von Wohngebieten geht Welche Bedarfe sind gegebenenfalls an Läden?

00:08:53: An Nachversorgung da?

00:08:56: Das muss man immer beim jeweiligen Projekt gucken.

00:08:58: aber sie merken ja schon an dem was ich so aufzähle Es ist ein großer Teil der Stadtverwaltung, den wir damit einbeziehen und auch Ämter über die Stadt Verwaltungen hinaus.

00:09:09: Also Landesebene oder teilweise auch Bundesebenen?

00:09:15: Was für mich so ganz Interessant ist Sie haben jetzt super viele Akteure intern genannt.

00:09:20: sie haben gesagt es gibt von Außenakteure und da würde mich einfach vielleicht noch mal interessieren wie sehr also gerade auch sind jetzt Fachpreisleiter von Wie sehr muss man da als Fachpreisleiter auch selber koordinieren können, weil das klingt so.

00:09:40: Als ob sehr viele Termine anstehen und da reden wir jetzt prinzipiell immer mal nur von einem Projekt.

00:09:45: also alles was sie aufwärts haben ist ja pro Projekt es ja nicht dass war das in einem Projekt einmal im Jahr haben sondern das ist ja wirklich bei allem was wir tun Und die Koordination nahe.

00:09:55: Das stehe ich mir wahnsinnig schwierig vor, dass wirklich alles vernünftig zeitlich unter einen Hut zu kriegen.

00:10:01: Also das ist tatsächlich eine große Herausforderung.

00:10:05: Was mir zugute kommt, ich habe einen Superteam und super Kolleginnen und Kollegen in den Fachdiensten und Teams des Fachbereichs.

00:10:15: Wir sind ja insgesamt auch hundert und viertig Kolleginnen und Kolleginnen so roundabout also schon eine ziemlich große Anzahl Und wir schichten das tatsächlich ab.

00:10:25: Also es gibt Projekte die laufen auch beim Fachbereich Leiter zusammen die ja wirklich auch von Bedeutung für die Gesamtstadt sind und wo ich auch eine Fachassistenz habe, die auch darauf guckt dass die Deadlines eingehalten werden.

00:10:39: Dass die entsprechenden Gesprächspartner eingebunden werden das auch geguckt wird, dass niemand vergessen wird?

00:10:46: Und dann schichten wir so nach und nach ab was dann auch in den Fachdiensten läuft, was in den Teams läuft.

00:10:52: Das funktioniert gar nicht anders weil nicht alle Projekte beim Fachbereichsleiter laufen können.

00:11:00: gute Kolleginnen und Kollegen, die das auch managen.

00:11:04: Und es gibt natürlich auch Projekte da wird der Beigeordnete mit Einbezogen oder die Oberbürgermeisterin weil sie dann einfach noch eine größere Bedeutung haben.

00:11:13: Sie haben die verschiedenen Akteure gerade so im kommunalen Bereich beschrieben.

00:11:20: Meine Frage ist, wer entscheidet denn eigentlich was die Stadt Magdeburg braucht oder halt überhaupt die Bürger der Stadt Magdburg brauchen in einer Stadtplanung?

00:11:30: In einer Entwicklung.

00:11:33: Also die Entscheidung schlussendlich trifft der Stadtrat.

00:11:36: Wir als Verwaltung machen ja Vorlagen und Drucksachen und Informationen geben auch Empfehlungen mit welchen Themen man sich auseinandersetzen sollte kriegen auch Aufträge vom Stadtrat logischerweise Themen und Projekte, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen.

00:11:52: Aber die Entscheidung schlussendlich trifft der Stadtrat.

00:11:55: Das ist ja auch die klare Aufgabentrennung zwischen Verwaltung und Politik, dass wir die Vorlagen entsprechend vorbereiten und der Stadtrad dann entscheidet und ja teilweise auch abweicht von den Empfehlungen, die wir als Verwaltung geben.

00:12:10: Aber Sie setzen das denn trotzdem um was der Stadträt sagt?

00:12:13: Das ist unsere Aufgabe!

00:12:15: Da wäre mich jetzt vielleicht nochmal so ein bisschen die Frage Das hat mir am Anfang schon mal ganz kurz besprochen.

00:12:22: Wir haben ja immer den Punkt, dass das lange dauert und langwierig ist.

00:12:26: Ich kann mir vorstellen wenn es durch einen Gremium geben muss wo sehr viele Leute auch mitsprechen dürfen... ...dass es einfach nochmal ein bisschen länger dauert, ist das einer der Gründe, dass es einfach noch mehr Zeit in Anspruch nimmt?

00:12:40: weil wir haben jetzt gehört sind viele Akteure, viele müssen angehört werden.

00:12:43: Es ist sehr viel Arbeit und dann kommen wir noch dazu viele Beteiligte haben, die Gremien, die beteiligt werden müssen.

00:12:51: Also ist das auch ein großer Zeitfaktor?

00:12:53: Definitiv!

00:12:54: Es gibt ja gesetzlich vorgeschriebene Beteilligungsprozesse, die auch richtig sind.

00:13:01: in den letzten Jahren gab es auch Novellen wo bestimmte Beteihigungs- prozesse weggenommen wurden also ausgenommen wurden aus den normierten Prozessen wo wir aber auch teilweise feststellen dass das auch wieder zu Missverständnissen führt, weil dann bestimmte Gruppen gegebenenfalls nicht an dem Punkt beteiligt werden, wo sie beteiligten hätten müssen.

00:13:25: Es ist immer so ein Für und Wider.

00:13:27: Prozesse dauern natürlich auch so lange – ich mache mal einen Beispiel der Flächen-Nutzungsplan der Landeshauptstadt.

00:13:34: Der wird jetzt neu aufgestellt aktuell und in der Regel dauert so ein Prozess vier bis fünf Jahre wenn wir schnell sind, weil es tatsächlich um die Flächennutzung für die gesamte Stadt geht.

00:13:46: Wenn man jetzt die Legislaturperiode des Stadtrats da drüber legt, dann ist das erst mal Deckungsgleich.

00:13:54: aber sobald sich das natürlich überschneidet mit einem neuen Stadtrat und dem neuen gewählten Gremium was ich gegebenenfalls anders zusammensetzt andere Prioritäten setzt auch berechtigterweise.

00:14:06: im Übrigen kann es natürlich sein dass der Prozess sich nochmal in die Länge zieht weil es dann gegebenenfall Änderungswünsche gibt, eine andere Zielrichtung für den Flächennutzungsplan und das natürlich dann auch wieder mit den entsprechenden Akteuren abgestimmt werden muss.

00:14:22: Vielleicht auch neue Stadträter hinzukommen, denen man dann nochmal erklären muss was ist dieses Instrument des Flächennutzungsplans?

00:14:30: Also es gibt viele Stellschrauben an denen es einfach länger dauern kann.

00:14:34: Das wissen wir aber in der Verwaltung also dass es für uns normal Aber es ist vielleicht nicht für jeden Außenstehende sofort ersichtlich.

00:14:43: Warum ist dann doch mal zwei Jahre länger dauert?

00:14:47: Vielleicht können Sie uns auch nochmal erklären, was ein Flächennutzungsplan eigentlich ist.

00:14:51: Weil ich glaube nicht alle wissen, was da so drin steht.

00:14:56: Der Flächen-Nutzungsplan für die Landeshauptstadt Magdeburg regelt im Prinzip welche Flächen für welche Art von Nutzung zur Verfügung stehen also wo... Planwerk, der es in die Zukunft gerichtet ist, stellt nicht den Status quo dar.

00:15:12: Sondern tatsächlich wie die Stadt sich entwickeln soll und in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren in der Regel.

00:15:19: Und das wird für das gesamte Stadtgebiet festgelegt.

00:15:21: wo sind Freiflächen?

00:15:23: Wo sind glanzwirtschaftliche Flächen?

00:15:26: Wo Sind Gewerbeflächen?

00:15:27: Wohin Arbeitsplätze entstehen?

00:15:29: Wo soll neuer Wohnraum entstehen, wo sind Kerngebiete?

00:15:34: Hauptentwicklungsachsen, also Straßenverkehr in der Regel und dann auch noch so Sonderflächen wie Universität, Schulen und solche Sachen.

00:15:46: Das regelt ja Flächennutzungsplan.

00:15:48: da sind wir nicht ganz frei.

00:15:51: Wir machen natürlich analysen.

00:15:52: welche Bedarfe haben wir für die Zukunft?

00:15:55: Wie wird sich die Bevölkerung der Stadt entwickeln?

00:15:58: welchen Bedarf gibt es an zusätzlichen Flächen fürs Gewerbe?

00:16:02: Diese Bedarfe müssen wir aber tatsächlich nachweisen, per Gutachten.

00:16:07: Und wenn der Stadtrat diesen Flächennutzungsplan dann bestätigt hat, dann geht der Flächen-Nutzungs-Plan nochmal zum Landesverwaltungsamt, wird er geprüft und wird dann noch mal genehmigt.

00:16:20: Das heißt da gibt es auch eine zweite Instanz die Nachdemeschluss des Stadtrates das Planwerk nochmal prüft.

00:16:26: Deswegen dauert das auch so lange?

00:16:30: Ja, da sind wir... also ich finde, wir kommen immer wieder zu dem Thema dass das irgendwas lange dauert.

00:16:35: Aber ich finde und das ist... Ich habe ja die große Ehre, dass ich als dualer Student so ein bisschen überall ein bisschen reinschnuppern kann.

00:16:43: Er hat auch die Möglichkeit in vierundsechzig reinzuschnupperen.

00:16:45: Ich finde es ist immer als Bürger man denkt immer so ja das liegt daran weil die Leute ja die arbeiten nicht.

00:16:51: Die brauchen so lange.

00:16:51: Die machen so auf Pause, dass immer so ein Mythos der erzählt wird Aber man lernt euch mal kennen, was alles dahinter steht.

00:16:58: Wenn man ein Bauprojekt und da reden wir ja nur von einem Bauprojekt, was das alles für einen Rattenschwanz nach sich zieht?

00:17:05: Und wir kommen immer irgendwie wieder darauf hin, dass es lange dauert und gar nicht mit Absicht sondern eben weil wir auch versuchen wirklich alle mit einzubinden, alles zu bedenken, alles richtigzumachen.

00:17:16: Und gerade bei dem Thema Einbindung finde ich ist auch so für mich eine große Frage Wenn ich jetzt ... Ich als Magdeburger, welche Möglichkeit habe ich denn überhaupt mich da einzubringen?

00:17:28: Wir haben ja schon gehört.

00:17:30: Man muss mit jedem geredet.

00:17:32: Also man muss mit jemandem reden.

00:17:34: Aber ich als einfacher Bürger, der nicht in einem Amt arbeitet und von einer Firma beteiligt ist, wie habe ich die Möglichkeit, mich einzubringen um mitzusprechen?

00:17:44: Es gibt ganz viele Möglichkeiten und ich versuche die mal nach und nach aufzuziehen.

00:17:50: Was wir ganz oft machen Insbesondere zu Bebauungsplänen sind, dass wir in die GWA's gehen und die Projekte davor stellen.

00:17:59: Was heißt ein GWA?

00:18:00: Gemeinwesenarbeitsgruppen also in den einzelnen Stadtteilen wo die Bürgerinnen und Bürger ja auch hingehen können.

00:18:06: das ist ja die Termine sind ja öffentlich.

00:18:09: da stellen wir ganz viele Bauprojekte vor.

00:18:11: Das kündigen werden der Regel auch in der Zeitung an und auch über den Internetauftritt der Stadt Und teilweise auch übers Radio und andere Medien.

00:18:21: Dann führen wir zu den unterschiedlichsten Themen auch Workshops durch.

00:18:26: Wir führen auch Passantenbefragungen durch, beziehungsweise vergeben diese passanten Befragung.

00:18:33: Wir machen auch ganz oft Beteiligungsprozesse über das Beteilligungsportal des Landes.

00:18:38: da arbeiten wir auch ganz viel mit dem Amt zwölf zusammen zur unterschiedlichen Themen die uns dann auch unterstützen.

00:18:44: wie kann man die Fragen gestalten?

00:18:47: Wie lassen sich auch gut auswerten?

00:18:50: Das machen wir ganz viel.

00:18:52: Wir machen auch Videos teilweise, auch Simulationen.

00:18:57: beim Primozazenserberg beispielsweise gab es.

00:19:00: Ich glaube zwei oder drei Öffentlichkeitsbeteiligungs-Workshops wo wir dann auch drei D Visualisierungen gezeigt haben und sie versuchen auch das Thema Planung ist ja recht abstrakt.

00:19:11: Ja wir sind eigentlich alles Personen die drei D visualisiert sind.

00:19:15: also kann man sich in drei D besser vorstellen Planung in der Regeljahr zwei, die also versuchen auch Dinge zu visualisieren.

00:19:24: Das sind so die Möglichkeiten wo man sich beteiligen kann.

00:19:28: Man kann aber auch wenn wir Pläne auslegen, kannst du normalen Brief schreiben an uns und per Post beteiligt?

00:19:36: Wir haben Offenlagen bei uns im Bau-Dezernat, wo man dich die Plänen angucken kann.

00:19:42: Wir haben Bürgersprechstunden Wir kriegen E-Mails tatsächlich auch über die Wohnungsunternehmen, also eigentlich decken wir alles ab was es so gibt.

00:19:54: Es muss im Zweifelsfall dann einfach nur genutzt werden und ich sage immer bei jeder Bürgerveranstaltung dass sich die Bürgerinnen und Bürger beteiligen.

00:20:03: das ist das wertvollste an der Planung weil die Bürgerin und Bürger die mit den Projekten befasst sind oder Die kennen ihre Umgebung, die wissen wo es hakt.

00:20:14: Die sehen vielleicht auch Dinge, die wir als Planende nicht sehen weil wir ja auch nicht diesen Blick haben teilweise.

00:20:26: Dadurch kann die Planung nur besser werden.

00:20:28: also wir freuen uns wirklich über ihren Hinweis dem wir kriegen und versuchen den dann auch im Rahmen des möglichen entsprechend einzuhaben.

00:20:36: Haben Sie ein Beispiel wo sie sagen Der Bürger oder die in der Bürgerversammlung war so eine tolle Beteiligung.

00:20:42: Das hat das nochmal als Beispiel noch mal ein Mehrwert gebracht.

00:20:47: Es

00:20:48: gibt ganz viele Beispiele, also eins meiner Lieblingsbeispiele da war ich allerdings noch nicht in einer Stadtverwaltung ist die Aufstellung des Rahmenplans Innenstadt.

00:20:59: Wir haben ja einen Rahmenplan gemacht für die Innenstadt welche Räume sich wie gegebenenfalls nach verdichten lassen auch nutzen lassen für andere Nutzungen.

00:21:10: Beispielsweise der Bereich hinter dem Galerie Kaufhof, dieser Parkplatz, wo sich über zweitausend Bürgerinnen und Bürger eingebracht haben mit Hinweisen.

00:21:21: Wir hatten auch verschiedene Werkstätten wieder alle eingeflossen sind.

00:21:26: Und in der nächsten Stufe haben wir jetzt ja auch eine dreidevisualisierung gemacht mit dem Fraunhofer-Institut zusammen.

00:21:33: Da waren wieder... also wir haben unterschiedliche Zielgruppen gehabt die wir eingeladen haben, in diese drei D-Visualisierung konnte man ja auch begehen quasi diese Visualisierung.

00:21:44: Und da gab es wieder ganz viele Hinweise.

00:21:46: Wir haben ja gefragt soll das lieber zwei Stöckig sein?

00:21:49: Soll es lieber fünf StöcKiG sein?

00:21:51: Solls lieber dichter bebaut sein sollen die Plätze offener gestaltet sein?

00:21:55: und das sind ja Hinweise, die wir dann aufnehmen wie die Leute den Raum wahr nehmen und die natürlich auch in unsere Empfehlungen für den Stadtrat einfließen.

00:22:05: Schlussendlich haben wir unseren Fachblick, aber die Personen sollen ja diese Räume auch leben und er erleben.

00:22:12: Und zwei für zwei da auch gerne hingehen.

00:22:14: Ich finde das ganz toll dass man sich so beteiligen kann.

00:22:17: Ich find es auch wahnsinnig wichtig gerade weil unsere Bürgerinnen und Bürger sind die, die in der Stadt leben, meine wir auch.

00:22:23: Wir haben auch den großen Vorteil hier zu leben.

00:22:25: Aber die Bürgern und Bürger betrifft das jeden Tag.

00:22:29: sie sind immer damit konfrontiert.

00:22:32: Ich bin absolut bei dir, ich finde das super schön wenn die Möglichkeit besteht sich einzubringen und dass man wie man auch hört Herr Gerike immer ein offenes Order für hat bzw.

00:22:43: der komplette Fachbereich der Stadtplanung statt Entwicklung und genau!

00:22:49: Sehr schön.

00:22:49: aber dann können wir gleich zum nächsten Thema kommen und zwar die Zukunft.

00:22:54: Wie soll denn die Zukunft Magdeburg aussehen?

00:22:58: Und woran wird denn heute schon gearbeitet beziehungsweise vielleicht sogar schon gebaut?

00:23:06: Ich überlege gerade wo ich anfange.

00:23:08: Wir haben

00:23:08: Zeit.

00:23:09: Es gibt ja so viele Themen, also ich habe den Flächen-Nutzungsplan schon angesprochen.

00:23:15: Der Flächennutzungs-Plan ist für uns das grundlegendste Planwerk.

00:23:20: So würde ich es vielleicht mal ausdrücken weil das natürlich für die Gesamtstadt eine grobe Zielrichtung vorgibt, wo die Stadt sich hin entwickeln soll.

00:23:32: Daran arbeiten wir jetzt gute anderthalb Jahre, da haben wir die verschiedensten Herausforderungen.

00:23:40: Wir haben die Herausforderung dass wir natürlich zusätzliche Gewerbeflächen bereitstellen wollen diese Gewerberflächen aber natürlich nicht zu Konflikten führen sollen was die Lärmemission angeht mit Wohnnutzung in der Umgebung.

00:23:55: Die Frage der Nachverdichtung in Innenstadt und auf Brachflächen wo natürlich auch Konflikte im Raum stehen gegebenenfalls zu neuen Verkehrsaufkommen, was dann entsteht wenn diese Braachlichen gebaut werden.

00:24:11: Und die Straßenräume sind nun mal so wie sie sind.

00:24:13: wir können die Straßen nicht einfach breiter machen.

00:24:16: Wir haben unterschiedlichste Mobilitätsansprüche in der Stadt und das sind viele Herausforderungen für den Flächennutzungsplan.

00:24:27: Wir gucken da natürlich auch wo kann zusätzlicher Wohnraum entstehen?

00:24:30: Wo können gegebenen falls Nutzung miteinander kombiniert werden?

00:24:34: Das sind alles Themen für den Flächennutzungsplan.

00:24:37: Zum Thema Verkehr haben wir jetzt die letzten zwei Jahre eine neue Radverkehrskonzeption aufgestellt, die wird jetzt wahrscheinlich nach der Sommerpause in den Stadtrat kommen und wir Vorschläge gemacht, welche Straßen gegebenenfalls sich als Fahrradstraßen zukünftig eignen würden um auch Konflikte zu entschärfen zwischen MIV-Fahrradfahrern zu Fußgehenden Personen und dem ÖPNV.

00:25:05: Das kommt ja auch immer mal wieder vor, dann haben wir das ganz große Thema was natürlich über allem schwebt Klimaanpassungen und Klimaschutz.

00:25:15: Wie können wir unsere Stadt widerstandsfähiger machen?

00:25:18: Auch gegen extrem Wettereignis?

00:25:20: Wir haben jetzt tatsächlich im Sommer in den letzten Jahren vermehrt den Fall.

00:25:24: es regnet viele wochenlang nicht Die Bäume trocknen aus das Rasengleis trocknet aus und sieht dann auch nicht mehr schön aus.

00:25:35: Wie können wir dafür sorgen, dass Baumstrukturen so sind, dass sie nachhaltiger sind?

00:25:40: Dass die auch mit langen Trockenphasen auskommen?

00:25:43: Da freue ich mich, dass wir jetzt tatsächlich am neunten Mai den Nikolai-Platz eröffnen weil wir da das Magdeburger Baumquartier erst mal ausprobiert haben.

00:25:54: Das ist eine bestimmte Gestaltung der Sedimentschichten im Boden und eine bestimmte Modellierung des Bodens, die dafür sorgt dass das Regenwasser länger gespeichert wird.

00:26:08: Und auch den Bäumen länger zur Verfügung steht.

00:26:11: Wir gucken wo wir entsiegeln können also versiegelte Flächen auch so gestalten können Dass das Regemesser vor Ort versiegern kann um auch den Blumen zugute zu kommen.

00:26:24: Wir schauen bei den Platzgestaltungen dass Trinkwasserspender vor Ort sind, also das auch vulnerable Gruppen.

00:26:32: Menschen mit geschwächten Immunsystemen, ältere Personen auch den Zugang zu Trinkwasser haben in heißen Perioden und wir gucken natürlich auf wie wir mit Hochwassereignissen oder stark regner Ereignissen umgehen damit Plätze nicht überflutet werden, dass Wasser nicht in die privaten Häuser läuft usw.

00:26:52: Also da gibt es ganz viele Themen mit denen wir aktuell arbeiten.

00:26:57: In Zusammenarbeit mit der Klima-Stabstelle haben wir auch mitgewirkt an einer Wärmeplanung der Landeshauptstadt.

00:27:04: Also wie können wir zukünftig klimaneutraler heizen?

00:27:08: Ziel der Wärmeplanung ist ja dann auch in absehbarer Zukunft geblieben, falls ganz auf fossile Brennstoffe verzichten zu können muss auch koordiniert werden mit verschiedenen Prozessen in der Stadtplanung.

00:27:20: Sie sehen also an Themen mangelts nicht.

00:27:22: Ich

00:27:23: hätte gleich eine Frage und zwar Ja, sie hatten ja das Thema angesprochen.

00:27:28: Ausbau von dem Parkplatz von Galeria Kaufhof und ich bin ursprünglich komme ich ja vom Dorf und für viele Personen die quasi mit dem Auto in die Innenstadt fahren sind so Parkflächen ein großes Thema.

00:27:43: Und jetzt ist es für mich immer so einen Punkt gewesen.

00:27:45: der Parkplatz bei Galerie Kaufhof war einer der großen Parkfläche.

00:27:48: wenn wir den umgestalten haben bestimmt einige Bürgerinnen und Bürger die Angst.

00:27:51: so was ist Parkflächen in Zukunft.

00:27:54: Und da wäre für mich vielleicht auch gleich anschließend an diese Frage, wie sieht es damals aus?

00:27:58: Es gibt ja in vielen Städten so Park & Ride-Konzepte.

00:28:01: die existieren hier im Magdeburg.

00:28:03: Jetzt lehne ich mir das noch gar nicht so wirklich gerade wenn man so aus dem Norden kommt.

00:28:08: Da existiert das noch nicht so richtig.

00:28:11: Gibt es dafür irgendwelche Pläne?

00:28:13: ist da was angedacht dass sich die Stadt in die Richtung entwickelt?

00:28:17: also erst mal wird's.

00:28:19: auch bei der Umgestaltung des Parkplatzes hinter dem Galeria Kaufhof ist ein Parkhaus mit eingeplant.

00:28:25: Also auch die Personen, die dann in diesem Quartier leben sollen zukünftig müssen ja irgendwo ihr eigenes Fahrzeug abstellen.

00:28:36: von daher werden sie nicht gänzlich verschwinden gibt ja auch einen Bedarf im Zweifelsfall was das Park & Ride Konzept angeht.

00:28:46: es gibt ja an bestimmten Punkten in der Stadt Parkplätze in der Nähe von Bahnhöfen und auch von den Straßenbahnen Endstellen.

00:28:57: Da gucken wir gerade, wie wir das attraktiver machen können?

00:29:00: Wir werden auch am Bahnhof Südost sind wir grad in der NASA mit der Abstimmung dass da auch ein neuer attraktives Zugang geschaffen wird um dem Personen Optionen zu geben.

00:29:15: Und das vielleicht zum Thema Parken und mit dem Auto in die Stadt kommen.

00:29:19: ob Personen lieber die Option Fahrrad nutzen oder lieber die option ÖPNV nutzen, oder die Option zu Fuß zu gehen, hängt ja viel damit zusammen wie attraktiv diese Optionen sind.

00:29:32: Und wir versuchen natürlich darauf hinzuwirken dass der ÖPNW attraktiver wird und man mit dem ÖPNF gerne in die Stadt fährt.

00:29:42: da läuft gerade die zweite Nord-Südverbindung die auch den ÖPN V stabiler machen soll und auch Ausweichrouten schaffen soll.

00:29:49: Es läuft die Umbaumaßnahme am alten Markt, wo die Haltestelle ja auch attraktiver werden, sondern barrierefrei insbesondere auch.

00:29:58: Und wir hatten vor kurzem im Stadtrat auch eine Projektstudie für den Bereich Südost also alles was nach Schönebeck runtergeht – die Straße Alt-Fermars-Lehme als Selbke und Schönenbeckerstraße, wo wir gucken wie der Straßenraum so gestaltet werden kann, dass der ÖPNV auch schneller wird.

00:30:18: Das sind alle so Einzelbausteine wo wir versuchen die Attraktivität für andere Optionen zu erhöhen.

00:30:24: ob die Personen und die individuellen Bürger das dann nutzen wollen.

00:30:28: natürlich immer bei ihnen aber da sind auch Ziele die wir im Verkehrs- und Entwicklungsplan haben.

00:30:33: Der Verkehrs im Entwicklungs Plan ist vom Stadtrat beschlossen als das sind Ziele an denen wir unsere Arbeit orientieren.

00:30:40: Die Radverkehrskonzeption hat auch einen Vorläufer, der wurde vom Stadtrad beschlossen.

00:30:44: Daran orientieren wir unsere Arbeit und wir stellen jetzt das erste Mal in der Landeshauptstadt ein Fußverkehrskonzept auf weil wir tatsächlich schauen wollen welche Problemlagen und Herausforderungen gibt es für Personen die zu Fuß gehen?

00:31:01: Und der Fußverkeersanteil ist tatsächlich in den letzten Jahren ... Wir machen regelmäßige Erhebungen mit welcher Form der Mobilität die Menschen sich bewegen auch signifikant gestiegen.

00:31:13: Wir sind jetzt bei über zwanzig Prozent, die zu gehen in der Landeshauptstadt und deswegen müssen wir natürlich gucken dass barrieren abgebaut werden.

00:31:22: das hat sich auf jeden Fall sehr gut an

00:31:24: finde ich auch Ich würde.

00:31:26: ich habe zwei provokante Fragen im Kopf Und eine würde ich einfach mit einem wort anfangen.

00:31:33: bin ich mal gespannt.

00:31:34: jetzt treffe sie ein bisschen im kalten.

00:31:36: Ich sage einfach nur das Wort und ich glaube dann lachen sich schon.

00:31:38: Brücken ist, glaube ich ein Thema was alle unsere Bürgerinnen und Bürger in der Landeshauptstadt betrifft die Brücken.

00:31:49: wir haben es jetzt in den letzten Monaten Jahren erlebt.

00:31:52: wie sieht's damit aus?

00:31:54: Wie ist die Zukunft?

00:31:56: Es wären grüne Brücken, stimmt's?

00:31:59: Da würde ich mich nur freuen.

00:32:00: tatsächlich für dieses

00:32:01: Brücken werden wir immer brauchen Wir sind ja eine Stadt die am Fluss liegt einfach schon typografisch gegeben, dass wir die Brücken brauchen.

00:32:10: Und ich glaube was gut ist das auch in den letzten Jahren schon viel investiert wurde also insbesondere in den Strombrückenzug und in die Erneuerung der Brücken dort weil das auch einfach gebraucht wird.

00:32:25: man merkt es ja das sind die Friedensbrücke und die Strombrücke beziehungsweise der Nordbrücken.

00:32:30: Zug sind ja die einzigen Beinverbindungen zwischen Ostelbien und der Innenstadt, das wird gebraucht.

00:32:40: Wir hatten jetzt eine Sondersituation auf dem Magdeburger Ringen.

00:32:44: Da haben die Kolleginnen und Kollegen auch super Arbeit geleistet meiner Meinung nach dass wir es so schnell wieder in Ordnung zu bringen und da laufen jetzt auch die entsprechenden Verfahrenmüse Brücken auch nach und nach zu erneuern.

00:32:59: von daher wird das Thema Brücken uns sicherlich auch noch die nächsten Jahre beschäftigen.

00:33:05: Aber es ist einfach notwendig, weil wir müssen die Wege ja zurücklegen, egal ob man das zu Fuß macht mit dem Auto oder mit dem Fahrrad und dass auf unterschiedlichen Ebenen.

00:33:17: Also hoffen wir, dass die Brücken in Zukunft halten?

00:33:20: Und alle, die wir bis jetzt gebaut haben, auch noch den nächsten hundert Jahren genauso stehen bleiben können?

00:33:24: Ja!

00:33:26: Wie sieht denn... Ihre Zukunft der Stadt außen?

00:33:29: Das würde mich sehr interessieren.

00:33:31: Also sehen Sie die Stadt eher als grüner, als verkehrsarmer.

00:33:38: also weniger Autos mehr andere Mobilität.

00:33:43: wo würde ihre Herzblut zu hingehen?

00:33:48: Ich habe ja nun schon wirklich in den unterschiedlichsten Städten auf dem Globus gelebt und was ich finde ist dass Magdeburg schon eine sehr sehr grüne Stadt ist.

00:33:59: Wir haben ja tatsächlich den Vorzug, dass wir einen Stadtpark im Herz der Stadt haben auf dem Werder.

00:34:04: Ja was viele andere Städte nicht haben und mein persönliches Ziel sollte es sein diese grüne Lunge auch zu erhalten und vor allen Dingen auch dafür zu sorgen das wir da wo's möglich ist auch mehr Grüne in die Stadt hineinbringen weil das einfach zur Abkühlung beiträgt und weil es viele Vorteile hat.

00:34:25: Das muss man immer abwägen auch mit Rettungswegen, mit Brandschutz und anderen Themen.

00:34:32: Also es wird einfach nicht an jeder Stelle gehen.

00:34:36: Manchmal sind es auch wirtschaftliche Fragen aber in vielen Förderprogrammen die wir ja zwangsläufig in Anspruch nehmen wollen und müssen ist der Klimaschutz das A&O und daher müssen wir das berücksichtigen wenn wir diese Förderprogramme auch entsprechenden Artbruch nehmen wollen.

00:34:57: Und ich würde mir wünschen, dass Magdeburg mindestens genau so grün bleibt wenn nicht sogar noch grüner wird.

00:35:04: Das vielleicht als ein Ziel der Stadtplanung.

00:35:12: was ich mir weiterhin wünsche ist das jeder der nach Magdeburg kommen möchte und hier wohnen und arbeiten möchte, dass er für sich eine Option findet seine Lebensrealität zu verwirklichen.

00:35:23: deswegen versuchen wir unterschiedlichste Wohnformen anzubieten.

00:35:28: Einraumwohnungen, größere Wohnung auch Generationsübergreifendes Wohnen.

00:35:33: Da freue ich mich auch dass wir in so engen Austausch sind mit dem Wohnungsunternehmen.

00:35:37: Wir haben einmal im Quartal eine Lenkungsgruppe mit den Wohnungs Unternehmens.

00:35:42: da funktioniert der Austausche wirklich super.

00:35:45: die Wohnungs Unternehmen und die Genossenschaften in Magdeburg sind sehr engagiert auch unterschiedlichsten Wohnform zu bieten.

00:35:55: Und tatsächlich haben wir ja auch Projekte, die überregional anklang finden.

00:36:01: Das Louisenkarier in der Nähe vom Hauptbahnhof was mit den Pfeifers von Stiftungen zusammen von der MVG entwickelt wurde.

00:36:10: Da gibt es tatsächlich Anfragen aus dem In- und Ausland ob man sich das angucken kann, ob man auch mal mit den Kollegen in Kontakt treten kann weil sie gerne wissen wollen wie das funktioniert hat, wie die Absprachen waren oder auch das Domviertel, was entlang des breiten Wegs entwickelt wurde mit den Wohnungsunternehmen zusammen und mit den Genossenschaften zeigt ja auch dass Stadtplanung wenn die Akteure wirklich in Hand an Hand arbeiten auch gut funktionieren kann.

00:36:37: Also da gibt es viele gute Beispiele, dass wir das auch realisieren können Und Es trägt ja auch dazu bei Dass wir dieses genossenschaftliche Engagement haben und der Wohnungs-Unternehmen Das wir vor allen Dingen auch Wohnraum haben Der für alle Bevölkerungsschichten bezahlbar ist in ihrem jeweiligen Budget.

00:36:57: Und das ist genauso wichtig, weil wir auch in der Planung immer versuchen darauf zu achten dass wir keine ich sage es jetzt mal ganz flapsig gated communities kriegen wo nur eine bestimmte Bevölkerungsschicht wohnt.

00:37:11: und wir werden auch in Zukunft nicht nur geschosswohnungsbau haben also mehreren Etagen wohnen sondern sicherlich auch an der einen oder anderen Stelle einvermehen, Hausgrundstücke ausweisen weil es einfach Leute gibt die das gerne nutzen wollen.

00:37:26: Wir müssen immer gucken dass sich das so ein bisschen die Waage hält.

00:37:29: Bedarf und Ausweisung.

00:37:31: aber das ist ja der Aushandlungsprozess den ich auch ganz am Anfang schon mal beschrieben habe.

00:37:36: Es gibt Wünsche und es gibt Zielrichtungen Und wir versuchen die umzusetzen im Rahmen des möglichen.

00:37:42: Das heißt wenn ich privat bauen möchte muss wirklich auch zu ihnen kommen ... den Bauantrag bei Ihnen stellen?

00:37:48: Nee, dem Bauantragt stellen Sie nicht bei uns.

00:37:49: Den Bauantrage stellen Sie bei den Kollegen... ... im Fachbereich, äh, siebenundsechzig.

00:37:54: Also wo die unsere Bausichtsbehörde ist.

00:37:57: Ah ok!

00:37:57: Das wäre jetzt vielleicht auch noch meine Frage.

00:37:58: so mal ganz direkt.

00:38:01: Ich bin jetzt Magdeburger und sage ich will jetzt bauen.

00:38:03: Und jetzt sehe ich eine grüne Fläche und sage da baue ich jetzt hin.

00:38:07: Kann ich das machen?

00:38:10: Kommt auf die Fläche drauf

00:38:11: an.

00:38:13: Ja also was ja viele... machen ist, dass sie dann im Zweifelsfall entweder bei uns anfragen.

00:38:21: Also im Fachbereich sixty-vierzig können Sie da eine Auskunft geben zu dem Planungsrecht was es da gibt?

00:38:28: beziehungsweise die meisten Bürgerinnen und Bürger fragen nach dem Baurecht weil sie nicht wissen das es einen Unterschied gibt zwischen Bauordnungsrecht und Bauplanungsrecht.

00:38:37: gar nicht negativ gemeint würde ich vermutlich auch nicht wenn ich das nicht studiert hätte.

00:38:42: Aber holen wir uns doch kurz ab was ist der Unterschiede?

00:38:45: Es gibt einmal Bauordnungsrecht, es ist Landesrecht und dient vor allen Dingen der Gefahrenabwehr.

00:38:52: Das ist Hochbau, Anschutzklassen, Fluchtwege und Regelungen dazu wie quasi ein Gebäude mit welchen Baustoffen das gebaut wird in welche Form.

00:39:05: Und es gibt Bauplanungsrecht – das ist Bundesrecht, das richtet sich nach dem Gesetzbuch und regelt im Prinzip mit welchen Nutzungen der auf den Boden gerichtet und regelt welche Nutzung quasi auf dem Boden schulässig sind.

00:39:22: Und das ist auch das, was wir mit unseren Bebauungsplänen auf kommunaler Ebene dann umsetzen.

00:39:27: Das heißt wenn Sie sagen hier in diesem Gebiet darf ich ein Haus bauen oder ich darf nur einen Gewerbe bauen?

00:39:35: Dann ist das genau bei Ihnen beschrieben und dann würde ich bei Ihnen nachfragen, was ich dahin bauen dürfte

00:39:41: Genau, also wir würden quasi eine Auskunft geben ob ein Bebauungsplan gibt für dieses Gebiet wäre eine Möglichkeit und was dieser Bebauung plan regelt.

00:39:53: Also ob das Grundstück für Gewerbe, für Wohnen, für eine Mischung aus Gewerben wohnen oder für andere Zwecke ausgewiesen ist wird jetzt aber noch ein bisschen komplizierter.

00:40:05: Wir haben ja nicht für alle Flächen in der Stadt einen Bebauungen Plan sondern es gibt auch Flächen die sich nach dem Paragraf vier und dreißig oder Paragraph fünfundreißig baugesetzbuch regeln.

00:40:17: Baum zwei.

00:40:18: im bauplanungsrecht gibt es einmal den Bau planungsrechtlichen innenbereich.

00:40:22: Und das gibt den Bau Planungsrechtlichem Außenbereich, was ist der Unterschied?

00:40:27: Der Innenbereich ist alles, was innerhalb einer bebauten Stadt ist quasi damit noch trekker wird gibt auch einen außenbereich im Innenbereich Flächen, die quasi innen innerhalb der Stadt auch nach Paragraf thirty-fünf beurteilt werden.

00:40:46: und Der Innenbereich also alles was nach paragraf thirty vier beurteil wird ist grundsätzlich bebaubar Und auch für die Bebauung vorgesehen.

00:40:54: Da richtet sich das dann so ein bisschen danach.

00:40:56: Was gibt's in der umgebung?

00:40:57: Gibt es da wohnen gibts der gewerbe gibts beides da danach beurtheit man das.

00:41:02: und der außenbereich Ganz lach gesagt ist nicht für bebauung vorgesehen außer für Bebauung, die explizit auf den Außenbereich angewiesen ist.

00:41:14: Landwirtschaft, Horstwirtschaft, Fischerei Gartenbaubetriebe.

00:41:20: Also klassische Dinge, die man so im Außen-Bereich vermutet.

00:41:25: Wir leeren uns lange dem Ende des Hauptteils behaupten wir mal so auf die Uhrzeit gucken.

00:41:31: und ich hätte noch eine Frage.

00:41:35: Ich glaube viele Bürgerinnen stellen sich die oder fragen nicht, sondern wüten er in Anführungszeichen.

00:41:43: Ich habe zwei fiese Fragen.

00:41:45: jetzt würde ich die zweite stellen.

00:41:47: Sie sind ja von der Stadt Planung und was wir oft hören ist dass die Planung kalkuliert wird und am Ende wird es teurer.

00:41:53: Jetzt meine Frage liegt es an Ihnen?

00:41:55: Oder woran liegt das eventuell?

00:41:58: Das hat unterschiedlichste Gründe.

00:42:02: Planungen wird in der Regel teurer umso länger sie dauert weil auch die Baupreise immer höher werden.

00:42:12: Das ist die eine Seite der Medaille, die andere Seite der medaille ist das natürlich auch das Personal und die Kosten für Personal natürlich auch steigen.

00:42:22: umso länger Planung dauert um so öfter kann sie sich auch verändern und auch die Veränderungen der Planung kostet Geld.

00:42:32: Umso öfter können sich auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen ändern unter der sich bewegt und jede Änderung von gesetzlichen Rahmenbedingungen führt dann logischerweise auch wieder zur Anpassung, die auch wieder zu zusätzlichen Kosten führen.

00:42:47: Also es gibt die unterschiedlichsten Gründe warum Planung teurer wird und ich habe jetzt mal so drei vier dafür genannt.

00:42:54: Ist doch gut.

00:42:55: also wir machen das nicht um den Bürger zu ärgern sondern im Endeffekt manchmal lässt es sich einfach nicht vermeiden und ich finde damit gehen wir in ein sehr schönes Thema.

00:43:05: Den Funfact ist ernst, aber da würde ich an die Kolgerne übergeben.

00:43:07: Genau!

00:43:08: Wir würden gerne einen Funfact aus ihrem Bereich hören und zwar irgendeine lustige Geschichte... ...aus ihrem Arbeitsleben.

00:43:17: Gerne anonymisiert wenn es mit Bürgern zu tun hat?

00:43:20: Ne jetzt hat tatsächlich mit mir selbst zu tun.

00:43:23: Hatte ich gestern erst... wir haben ja seit geraumer Zeit ein neues Zeiterversorgungssystem Und gestern habe ich versucht mich abzumelden.

00:43:33: und bei uns heißt Abmelden Buche, ich gehe jetzt und dann hat das System ja angezeigt.

00:43:38: Ich habe keine Berechtigung umgehen

00:43:41: zu

00:43:41: buchen.".

00:43:42: Sehr gut.

00:43:42: Und da dachte ich mir so, ah!

00:43:44: Das System weiß dass ich Beamter bin und Beamte sind immer am Dienst.

00:43:48: Deswegen hab' ich keine Berechigung gehen zu buchen.

00:43:52: Okay, das finde ich eine sehr schöne Anekdote.

00:43:54: Ja, das ist

00:43:54: lustig.

00:43:54: Ähm...ich

00:43:56: hätte aber auch gleich noch ne Frage wenn wir dabei im Fanfekt sind und zwar ähm..ich denke aus ein bisschen an einer unserer Redakteurinnen.

00:44:01: Anna Anna ist ein riesen Fan von Städtebau spielen.

00:44:06: und jetzt wäre meine Frage als Fachbereichsleiter der Stadtplanung.

00:44:09: Das spielen sie doch bestimmt auch

00:44:12: aktuell nicht mehr, weil ich dafür gar keine Zeit habe.

00:44:14: aber lustigerweise war mein Lieblingsspiel als ich gleich mal SimCity

00:44:21: also schon von der Wiege auf vor geplant was später mal passiert.

00:44:26: und das Schöne ist meine Städter sind noch nie pleite gegangen.

00:44:30: Das ist auf jeden Fall ein guter Fakt für die Magdeburger.

00:44:35: Ich habe gerade gesagt, das hören wir gerne her.

00:44:36: Ja genau!

00:44:38: Sehr schön.

00:44:39: Es ist manchmal nur ein bisschen schade, dass man normalen dem keinen Cheat benutzen kann.

00:44:43: Ja, das wäre so schön.

00:44:44: Einfach so einen infinite Money Gletsch... Dass

00:44:47: die Pläne schneller durchgehen?

00:44:49: Ja,

00:44:50: bei SimCity oder auch... Es gibt noch andere Spiele wie Cities Skyland zum Beispiel hab ich ganz viel gespielt.

00:44:56: Das Schöne ist wenn man sagt man möchte was bauen ... behaupten wir uns einfach, und dann ist es da.

00:44:59: Das heißt auch manchmal...

00:45:02: Aber in den späteren Versionen gab's auch Bürgerproteste?

00:45:05: Oh!

00:45:06: Das

00:45:08: stimmt, das stimmt.

00:45:09: Wurde immer ein Wahrheitsgetreuer.

00:45:11: Sehr schön.

00:45:12: Ja Herr Gericher um aus der ganzen Folge immer ein bisschen rauszukommen machen wir das Rezept der Woche.

00:45:19: Das heisst, wir würden gerne von Ihnen wissen was haben Sie uns denn heute für einen Rezept mitgebracht von einem Essen dass sie gerne essen, dass die vielleicht schon sehr oft gegessen haben?

00:45:28: Also ich liebe Sushi.

00:45:31: Habe es noch nie selber gemacht, daher ist mein Lieblingsrezept lieber an nun.

00:45:37: Aber ich habe zu meinem Geburtstag, ich hatte ja vor kurzem Rundengeburtstag, hab ich von meinen Kollegen einen Sushi-Kochkurs geschenkt gekriegt also werde es demnächst lernen!

00:45:47: Das ist sehr gut.

00:45:48: was mögen Sie denn beim Sushi?

00:45:51: Es ist frisch das gesund und es schmeckt.

00:45:55: Okay, ich habe gedacht, dass die gesagt

00:45:56: haben

00:45:57: jetzt eine bestimmte Art.

00:46:01: Welche Rolle sie gerne mögen?

00:46:02: Nicht alles.

00:46:03: Sie essen

00:46:04: alles sehr gut.

00:46:05: Egal ob Maki oder Niri oder alles okay.

00:46:08: Aber den Kochkost kann ich nur empfehlen.

00:46:09: meine Familie war da auch und hat mich danach lecker bekocht mit Sushi.

00:46:13: Man darf mir nicht zum Oliokonit gehen weil dann wird die Sushi barmbrechen.

00:46:19: Nein, ist doch super.

00:46:21: Wir packen ja immer alle Rezepte am Ende noch in die Show Notes.

00:46:24: also da wird dann quasi Herrn Gericke reinschreiben wie er sein Sushi rollt, wie er das gelernt hat und da sind wir altes sehr gespannt genau.

00:46:32: und dann würde ich sagen verabschieden wir uns langsam.

00:46:36: Herr Gerickel, wir danken Ihnen dass Sie hier waren, dass sie unsere Fragen beantwortet haben.

00:46:39: Ich glaube da waren sehr viele interessante Antworten dabei

00:46:42: Und einen spannenden Einblick haben wir bekommen in Stadtplanung und Entwicklung.

00:46:46: Wahnsinnig, wahnsinnig.

00:46:47: Ich finde immer man denkt so hey wir bauen jetzt und dann machen wir das einfach aber es hängt halt wirklich viel dran ja.

00:46:54: Und dementsprechend ja sie haben noch einmal das Wort?

00:46:57: Ja vielen Dank für die Einladung.

00:46:59: Ich hoffe ich konnte das Thema ein bisschen näher bringen.

00:47:01: Das ist ja schon recht umfangreich.

00:47:05: Vielen Dank und bis demnächst vielleicht.

00:47:08: Jawoll!

00:47:09: Auf Wiedersehen!

00:47:25: Den PR Team mit Eileen und Selin sowie Lara für die Foto- und Videoaufnahmen.

00:47:30: Mit ihrem Einsatz, ihrer Kreativität und ihre Unterstützung haben sie maßgeblich zum gelingen des Projektes beigetragen.

00:47:36: Ebenso danken wir dem Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt für die Förderung dieses Projektes.

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