Zwischen Pause und Winketerminen

Shownotes

In Folge 3 von „Mit Brief und Siegel“ begrüßen Nicole und Tim die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Magdeburg, Simone Borris.

Gemeinsam sprechen sie über:

  • den beruflichen Weg von Simone Borris bis an die Stadtspitze
  • den Alltag einer Oberbürgermeisterin zwischen Terminen, Entscheidungen und öffentlicher Verantwortung
  • notwendige Sparmaßnahmen und schwierige Abwägungen
  • die Vision Sportstadt 2040
  • Bürokratie und Verwaltungsrealität
  • die Zusammenarbeit mit dem Stadtrat
  • das „letzte scharfe Schwert der Verwaltung“
  • Krisenvorsorge, Stromausfälle und Handlungsfähigkeit der Stadt
  • persönliche Einblicke abseits offizieller Auftritte

Hört rein und lernt die Frau an der Stadtspitze ganz neu kennen.

Ein herzlicher Dank gilt unserem Redaktionsteam mit Anna, Max und Marina, dem PR-Team mit Aileen und Celine sowie Lara für die Foto- und Videoaufnahmen. Mit ihrem Einsatz, ihrer Kreativität und ihrer Unterstützung haben sie maßgeblich zum Gelingen des Projektes beigetragen.

Ebenso danken wir dem Ministerium für Infrastruktur und Digitales Sachsen-Anhalt für die Förderung dieses Projektes.

Fragen oder Feedback? Wir wollen wissen, was euch bewegt. Schreibt uns eure Anregungen, Themenwünsche oder Kritik einfach per E-Mail an: podcast-lhmd@stadt.magdeburg.de.

Spargelsuppe mit Fleischklößchen

Zutaten

  • 1 kg Spargel
  • Rinderbouillon
  • Wasser
  • Salz
  • Pfeffer
  • Gewürze nach Wahl
  • 500 g Rinderhackfleisch
  • 2–3 Eier
  • 2–3 TL Mehl
  • frische Petersilie, gehackt

Zubereitung

Den Spargel gründlich schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Wasser mit Rinderbouillon aufkochen und mit Salz, Pfeffer sowie weiteren Gewürzen nach Geschmack abschmecken. Die Spargelstücke in die Brühe geben und bei mittlerer Hitze weich garen.

Währenddessen das Hackfleisch nach Belieben würzen und kleine Klößchen formen. Sobald der Spargel gar ist, die Fleischklößchen in die Suppe geben und einige Minuten mitgaren, bis sie durchgegart sind.

Die Eier in einer großen Tasse mit dem Mehl gründlich verrühren. Die Suppe nochmals zum Kochen bringen und die Ei-Mehl-Mischung unter ständigem Rühren langsam hineingießen, sodass die Suppe leicht gebunden wird.

Zum Schluss die gehackte Petersilie unterrühren und die Suppe nochmals abschmecken.

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zum Podcast der Landeshauptstadt Magdeburg mit Brief und Siegel.

00:00:05: Und heute sind aus dem Moderatoren Team dabei Nicole

00:00:10: und Tim,

00:00:11: Nicole wie geht's dir

00:00:12: sehr gut schönes Wetter draußen

00:00:14: genau die Sonne scheint.

00:00:15: Magdebock zeigt sich von seiner besten Seite.

00:00:17: aber wenn es um Verwaltung geht gibt es ja bestimmte Berichte Begriffe die wichtig sind.

00:00:22: kennst du eigentlich den Hauptverwaltungsbeamten?

00:00:24: Oh Gott ich habe keine Ahnung.

00:00:25: dann werden wir uns in dieser Folge mal mit dieser Position beschäftigen.

00:00:39: Da sind wir wieder!

00:00:40: Wir reden heute mit der Oberbürgermeisterin unserer Landeshauptstadt Magdeburg.

00:00:44: Sie ist die Chefin der Stadtverwaltung und trägt vier Verantwortung für viele wichtige Themen, sie arbeitet eng mit dem Stadtrat zusammen und hilft dabei Entscheidungen für die Stadt zu treffen.

00:00:52: Außerdem vertritt sie die Stadt nach außen zum Beispiel bei Terminenveranstaltungen oder im Austausch mit anderen Städten.

00:00:58: In dieser Folge möchten wir sie besser kennenlernen.

00:01:01: Wir möchten mit ein paar Mythen aufräumen und einen kleinen Einblick in ihren Arbeitsalltag bekommen.

00:01:05: Außerdem geht es um ihre Ziele für die Zukunft der Stadt.

00:01:09: Wir möchten wissen, welche Themen sie voranbringen will und was ihr persönlich am Herzen liegt.

00:01:13: Aber genug von uns!

00:01:15: Wenn wir schon die wichtigste Frau der Landeshauptstadt bei uns haben, dann möchten wir Sie natürlich direkt an Sie übergeben.

00:01:21: Herzlich willkommen.

00:01:22: Ja herzlich willkommen.

00:01:24: Danke dass ich hier sein darf und dass wir versuchen meinen Arbeitsalltag besser vorzustellen.

00:01:30: das ist nicht ganz einfach.

00:01:32: Es ist ja eine riesen Ehre hier die Oberbürgermeisterin zu haben in diesem ganz ganz jungen neuen Podcast Ich sag jetzt mal den Arbeitsbereich der wichtigsten Personen, muss man ja so sagen eigentlich für die Landeshauptstadt Magdeburg zu erklären.

00:01:46: Denkt das Wort ein spannendes Thema.

00:01:47: also nochmal herzlich willkommen Frau Borges und wir machen es immer so.

00:01:53: wenn man hier ist sollte man sich auch einmal vorstellen sie haben jetzt die Möglichkeit sich ein bisschen vorzustellen.

00:01:58: die meisten werden Sie vielleicht kennen aber für die Leute die sie ihm nicht draußen können ihre Möglichkeit sich kurz vorzusteln

00:02:04: Das mache ich gerne.

00:02:05: Ich würde natürlich auf Wikipedia vorweisen, da steht alles drin.

00:02:08: Nein!

00:02:08: Es gibt mittlerweile

00:02:09: Wikipedia?

00:02:09: Ja ja, es gibt schon eine ganze Weile.

00:02:11: Ich hab's

00:02:11: heute früh schon gelesen.

00:02:13: Genau.

00:02:14: Was sag' ich zu meiner Person?

00:02:14: Erstmal siehmoni-Wochers genau.

00:02:17: Als Alterfahrer hatte ich jetzt nicht.

00:02:20: Bin in Gardeling geboren also keine Gebürtige Magdeburgerin.

00:02:23: aber nachdem ich im siebten Lebensjahr nach Magdeburg gekommen bin kann man sagen Magdeborgerinnen durch und durch sonst würd ich die Stadt auch nicht regieren wollen, liest Tour Und habe ursprünglich mal Politische Oberschule besucht, so wie jeder.

00:02:37: Hab dann Finanzkaufmann gelernt.

00:02:39: Sie hieß damals auch noch so bei der Stadtsparkasse also schon immer im öffentlichen Dienst auch irgendwo unterwegs gewesen.

00:02:45: Dann studierte Betriebswirtschaft und bin durch Freunde bei der Stadtverwaltung gelandet, am ersten Dezember habe ich hier angefangen.

00:02:53: Also jetzt ist es die Zeit geblieben in der Umbruchszeit.

00:02:58: Ich muss sagen das war eine wunderschöne Zeit weil vieles noch unkompliziert war.

00:03:02: man hatte diese ganze Bürokratie Kram nicht Und die Mitarbeitenden waren alle gleich untergleichen.

00:03:08: Also es war auch von der Bezahlung her, von einer Eingruppierung her gab's diese Unterschiede am Anfang gar nicht.

00:03:12: Das wissen viele wahrscheinlich überhaupt nicht mehr.

00:03:14: und du hast viele Sachen gemacht, die du heute niemals mehr machen würdest.

00:03:17: zum Beispiel mit einem Beutel Geld was wir eingenommen haben für Wertmarken im Sozialamt einfach mal zur Bank gefahren in das Schlange angestanden Stoffbeutel und haben das eingezahlt.

00:03:29: Ich glaube es waren ein siebzig Tausend Mark.

00:03:31: Es hat eine Weile gedauert edi gezielt hatten.

00:03:32: das war ein lustiges Erlebnis

00:03:34: Zeigt auch, wie na ich fand früher wahrscheinlich.

00:03:37: Auf jeden Fall oder wir haben Dokumente persönliche Unterlagen für Menschen mit Behinderung in einem Wäschekorb in das Landesverwaltungsamt.

00:03:45: hieß aber damals noch Versorgungsamt geschafft?

00:03:49: Mit dem eigenen Auto ohne zu fragen wer bezahlt die Kilometer.

00:03:51: also lustige Geschichten aus der Vergangenheit Aber darüber will er gar nicht erzählen was eigentlich heute mache.

00:03:56: Na vielleicht kommen wir nochmal zur lustigen geschichten.

00:03:59: Ich denke da haben wir doch ein bisschen Zeit für.

00:04:02: Können sie sich noch an ihren ... ersten Arbeitstag erinnern.

00:04:07: Ich meine, die ist lang her, aber hat man dann noch so gewisse Erinnerungen wie der Raum aussah?

00:04:11: Oder wie man durch die Tür gekommen ist oder ob man einen Chef hatte... ... der sofort ankam und sagte jetzt geht es los!

00:04:17: Jetzt drehen wir die Verwaltung auf links.

00:04:21: So war das nicht.

00:04:22: also an meinen Vorstellungsgesprächen erinnere ich mich... ... ich weiß auch was die Leute anhatten den ich gegenüber gesessen habe... ...und dass sich eigentlich für Menschen nicht sesshafte Zustände sein sollte... ...um bin am Ende in einer Eingelungshilfe gelandet Und hab ja dann als Sachbohrarbeitern angefangen, der erste Tag.

00:04:36: Wir haben im Nikolajplatz angefangen.

00:04:37: mit einer anderen Kollegin, saßen wir da im Dunkeln.

00:04:40: das war ja Stasi-Standort und Stadtteil Rathaus, gab ja mehrere in Magdeburg, mehrere Rathäuser und man wusste ja nicht was auf ihn zukommt.

00:04:54: also keine Ahnung!

00:04:55: Wir haben dann das Bundessozial vergesetzt.

00:04:57: es gab damals noch ein tolles Werk sehr gut durchdacht kopiert Und das Kopf gießen gelegt, um dann zu lernen was ist ein Verwaltungsakt.

00:05:07: Mein erster Chef war Heinrich von Salla der auch die Wobe übernommen hatte und ich bin dann relativ schnell Sachgebieteleiterin geworden.

00:05:15: AbteilungsleiterInnen hab den Pflegebetrieb zweimal geleitet da war es noch keine GmbH oder GGmbH.

00:05:21: Das Jugendamt mal einen Jahr neben dem Sozialamt geleitet dann Beigeordnete gewohnt dann irgendwann mal Bürgermeisterin weil unser Bürgemeister uns verlassen hat in Richtung Innenministerium ... genötigt worden, mich zur Wahl zu stellen.

00:05:35: Und ich muss sagen, ich habe es nicht bereut.

00:05:37: Ich mache den Job wirklich gerne.

00:05:39: Sehr schön!

00:05:39: Vielleicht noch mal zum Verständnis?

00:05:41: Nicht jeder weiß von unseren Hörern was ein Beigeordneter ist.

00:05:45: Frau Borus können Sie kurz nochmal sagen... Was ein Beigerordnete ist?

00:05:47: weil die Positionen haben sie ja tatsächlich auch begleitet?

00:05:50: Genau mehr als eine Wahlperiode also sieben Jahre.

00:05:54: Beige Ordnete sind quasi für Geschäftsbereiche dem Oberbürgermeister der Oberbürgermeisterin, dem Hauptverwaltungsbeamten zugeordnet sind für ihre Arbeits-, also für ihren Geschäftsbereich im Grunde verantwortlich.

00:06:05: Das heißt, wir haben sechs Beigeordnete von denen einer den Bürgermeisterposten bekommt.

00:06:10: Also die erste vollumfängliche Vertretung der Oberbürgermeistern heißt Bürgemeisterin.

00:06:15: Also ist im Moment auch eine Frau... das verwechselt die Leute draußen oft.

00:06:18: Die sagen, oh, die Bürgereisterin ist da!

00:06:19: Näh, jetzt bin ich nicht.

00:06:20: Bin die Oberbürgermeisterin weil die Bürгermeisterin isst.

00:06:22: die Vertretungen und die Geschäftsbereiche sind eben Schul-Sportkultur Bau, also Verkehr und Umwelt.

00:06:33: Dann haben wir den ganzen sozialen Bereich, also Sozialamt Jugendamtsgesundheitsamt dem Finanzbereich und Vermögenswerte der Stadt Und das Wirtschaftsseizernat.

00:06:45: genau und im Grunde müssen die in ihren Bereichen Entscheidungen vorbereiten müssen also dafür sorgen dass die Oberbürgermeisterin in Lage versetzt wird entweder dem Stadtrath was vorzuschlagen was wie entschieden werden soll oder aber eben auch im eigenen Bereich dann zu sagen so hier ist ein Problem, gibt Lösung A oder B und wir würden als Bereich vorschlagen, Lösung A zu nehmen.

00:07:09: Weil so müsste es im normalen und ideal Fall laufen und dann wäre ich in die Lage versetzt auch sachgerecht zu entscheiden weil ich kann nicht alle Bereiche durchdringen bis ins kleinste Detail.

00:07:20: dafür bin ich nicht qualifiziert und das wäre auch zu schwierig weil wir haben ja drei tausend Stellen in der Kernverwaltung von denen fast zweieinhalb tausend glaube ich sind besetzt, weil wir auch sparen müssen.

00:07:32: Besetzen wir nicht alle Stellen?

00:07:34: Das tut weh.

00:07:35: aber wir müssen versuchen perspektivisch über eine Kritik der Aufgaben zu schauen was wir wie wo an welcher Stelle erledigen und da wird uns Digitalisierung große Stück helfen.

00:07:45: aber es übernimmt eben nicht auch das Engagement der Mitarbeitenden.

00:07:49: Okay

00:07:50: okay dann gehen weiter.

00:07:52: Wir haben etwas vorbereitet und zwar heißt das fünf Fragen.

00:07:57: Sie sollen jetzt kurz erklären oder sagen, was sie lieber mögen.

00:08:02: Ich fange mal an mit Kaffee oder

00:08:03: Tee?

00:08:04: Kaffees.

00:08:05: Braucht man das frühmorgens als Oberbürgermeister?

00:08:08: Einmal Frühmorgends!

00:08:10: Das reicht meistens.

00:08:11: Okay.

00:08:12: Dann haben wir noch... Mögen Sie lieber Aktenmapper oder ihr Tablet?

00:08:18: Ich bin gerade mit der Aktenmap hier.

00:08:19: Aber ich kann auch ein Tablet benutzen.

00:08:22: Kann mich nicht so richtig entscheiden.

00:08:24: also ja tablet ist gut aber manchmal ist Papier auch schön

00:08:28: Okay.

00:08:30: Mögen Sie eher den spontaneren Bürgerdialog oder den mini-zös geplanten Termin?

00:08:36: Muss ich auch wieder sagen, beides weil die Bürger sprechen wir ja spontan an und da muss ich reagieren und das ist auch schön.

00:08:42: Ich bin auch froh darüber dass sich angesprochen werde insbesondere gestern beim Fußball.

00:08:48: Da gibt es dann eben viele die auch mal auf einen zugehen und sagen ja machen guten Job oder haben auch mal Kritik also aber weniger.

00:08:56: Meistens kommen die auf einen zu, die eben auch mal was Nettes sagen wollen und das ist schön.

00:09:01: Haben die Bürgerscheu eine Oberbürgermeisterin anzusprechen?

00:09:05: Ist es schon so eine Position wo man dann auch merkt, da ist ne Barriere?

00:09:12: Ich hab nicht den Eindruck also für die Häufigkeit die ich angesprochen werde wird ich denken dass viele gar keine Scheu haben weil sie auch merken dass man... Dass ich offen bin und auch mit dir mal ins Gespräch gehe ob das jetzt der Die Jungs vom Olvenstädter Platz sind, die sich da auf dem Bierchen treffen.

00:09:32: Also die haben mich am ersten Mal ja auch gleich angesprochen weil wir im Wahlkampf da mal eine kleine Runde gedreht haben.

00:09:38: Haben gesagt wo bleibt mir jetzt der Glühwein?

00:09:39: Haben sie doch versprochen?

00:09:42: also nicht glaube ich ja nicht.

00:09:45: Es wird auch von vielen gesagt ja bürgernah und viele sprechen mich auch mit du an obwohl ich mit denen nichts zu tun hatte.

00:09:51: das ist vielleicht aus mancher perspektive respektlos finde ich aber nicht.

00:09:55: es zeigt auch ein gewisses maß von Vertrauen und Vertrautheit.

00:09:58: muss das ein, ich sage das Wort wieder Hauptverwaltungsbeamter vielleicht auch machen um einfach die Nähe zum Bürger nicht zu verlieren.

00:10:06: Ich meine man hat ja Kontakt zu den Stadträten die demokratisch gewählt wurden durch die Kommunalwahl.

00:10:14: aber die Frage ist ja ob Stadtrede überhaupt wirklich jeden Bürger jede Meinung eines Bürgers transportieren können in eine Stadtratssitzung.

00:10:22: braucht man denn als Oberbürgermeisterin wirklich auch dieses Reinhören in die Bürgerschaft?

00:10:28: Wir haben ja gezieltes Reinhören in die Bürgerschaft.

00:10:30: Ich hatte zum Beispiel letzte Woche unterwegs mit der OB, also mal ein ganz anderes Format.

00:10:34: ich versuche auch ganz viele unterschiedliche Formate anzubieten um mit Bürgern ins Gespräch zu kommen, also gezielt.

00:10:41: Einwohnerversammlung sind ja auch eine Plattform wobei da auch oftmals die gleichen Menschen sind die sich trauen was zu sagen oder immer Probleme vorzuregen haben.

00:10:49: Kaffee mit der OB haben wir schon gemacht, wo dann eben ein kleiner Rahmen auch geboten wird um mal persönliche Dinge zu erfahren oder wie beim letzten Mal dass die Menschen dann Kultur kennengelernt haben also Kunst kennen gelernt haben und sich untereinander unterhalten haben.

00:11:01: Ja es führt auch manchmal sehr unterschiedlichen Menschen zusammen wenn man so einen Format anbietet und ich glaube das sollten wir auch weitermachen.

00:11:08: Ich mach zum Beispiel müsste ich nur zwei Einwohnerversammlungen im Jahr machen, die sind vorgeschrieben.

00:11:14: Und dann eben auch mal am Samstag, damit auch ältere Leute gerade im Winter um zehnmal kommen können oder im Berufstätige.

00:11:21: Also auch ein bisschen auf die Bedürfnisse der Bürger eingehen und ich glaube wir machen erst statt ganz viel Bürgerbeteiligung auch.

00:11:25: Gerade durch das Amphis Statistik und Wahlen, die ja den Bürgerbetteiligungsbereich von mir übergeholfen bekommen haben und das denke ich mal in einer guten Art und Weise auch umsetzen.

00:11:38: Okay, denn sagen wir nur Sie können sich alle Beteiligen da dran?

00:11:42: Kommen sie zur Bürgersprechstunde!

00:11:46: Gehen wir weiter.

00:11:47: Sind Sie Frühaufsteher oder eher eine Nacht-Öle?

00:11:49: Früher Aufsteher und Nacht-Eule.

00:11:52: Okay, beides.

00:11:52: Ich stehe früh

00:11:53: auf und gehe spät ins Bett.

00:11:54: Das hat wahrscheinlich eher mit Ihrer Position als Oberbürgermeisterin zu tun.

00:11:58: Nö!

00:11:59: Das hat was mit dem Enkel zu tun der morgens kommt um mit mir frühstückt und er ist fünf Uhr zehn schon da also muss ich schon um vier auf fünf stehen Und ich komme abends tatsächlich dann aber auch nicht so schnell runter.

00:12:10: Da stimmt

00:12:12: So, als letztes haben wir noch Lisa's Frage.

00:12:15: Was würden Sie machen wenn sie für jeden Job das gleiche Geld bekommen würden?

00:12:20: Also wenn man jetzt einfach mal frei sagen könnte... Das würde ich machen und wo das Gleiche Geld bekommt was ich aktuell bekomme oder egal was was wäre das Jetzt mal wirklich richtig?

00:12:30: Könnte sich auch Zeit nehmen?

00:12:33: Ja entweder im künstlerischen Bereich weil ich habe früher auch Bilder gemalt oder mal jetzt ab und zu noch Bilder und dass vielleicht ein bisschen professioneller Oder Design also

00:12:44: Also so

00:12:46: Mode Design?

00:12:47: Ich wollte mal Goldschmieden werden.

00:12:49: Das ging aber aus gesundheitlichen Gründen nicht und das wäre also was kreatives.

00:12:54: auf alle Fälle gut der Job ist auch kreativ will ich ja nicht bestreiten, wechselt ja auch künstlerisch.

00:12:59: also dass du irgendwas siehst was du gemacht hast als.

00:13:02: ich freue mich immer wenn ich ein Bild gemalt habe.

00:13:04: beim Anfang denkst du das wird nie was und am Ende nachher es ist dann doch ... gar nicht so schlecht geworden.

00:13:09: Das heißt, es kann vielleicht irgendwann mal die Situation geben... ... dass das ein Magdeburg-Nivernissage von Simone Wolkens gibt?

00:13:15: Das glaube ich ja nicht!

00:13:16: Also ich bin nicht die Künstlerin,... ...die jetzt irgendwas interpretiertes in einem Bild packen würde.

00:13:22: Ich versuche dann eher realistisch Landschaften oder so.

00:13:26: Okay.

00:13:27: Sie haben gerade gesagt, sie sind eine Frühaufstärin und eine Nachtäule.

00:13:32: Und wir hatten auf alle Fälle die Frage wie sieht ihr Arbeiten als Alltag

00:13:36: aus?!

00:13:36: Und ich gehe davon aus, dass es so ein typisches Nein to Five eher nicht ist was man als Oberbürgermeisterin hat.

00:13:43: Wie sieht das aus?

00:13:44: Gibt's überhaupt einen richtigen Alltag oder ist man getrieben von den alltäglich aufpoppenden Situationen?

00:13:52: Es gibt einen strukturierten Alltag also der Tag fängt im Büro so gegen acht Uhr an.

00:13:58: Das kriege ich dann eine Regel ganz gut hin.

00:14:01: Dann gibt es vorgegebene Termine.

00:14:03: Heute zum Beispiel ist, ich weiß gar nicht, Lobby neun oder so.

00:14:06: Termine sind heute angesagt.

00:14:08: Ganz unterschiedlich!

00:14:10: Also eins muss man sich vorbereiten.

00:14:12: bei anderen Terminen also mit den Beigeordnungen z.B.

00:14:15: Abstimmung, Rücksprachen... Oder wir machen einen Stadtherrundgang und bereiten uns auf die Einwohnerversammlung in Rotensee am zwanzigsten Mai vor.

00:14:24: Ja nach hinten raus gibt es dann auch oft Veranstaltungen, Abendveranstaltung wo man Grußwort gehalten werden muss.

00:14:28: das wird dann vorbereitet.

00:14:29: Also eigentlich ist der Tag durchstrukturiert.

00:14:32: Dann kommen natürlich Probleme dazu, von denen man nichts gewusst hat vorher.

00:14:36: Die man dann auch irgendwie versuchen muss zu regulieren.

00:14:38: und dafür habe ich eben auch ein ganz tolles Büro eine Büroleiterin die engagiert auch die Post vorbereitet.

00:14:44: das kommt ja auch noch dazu dass man die tägliche Post auch bearbeiten muss gucken muss was man mit den Papieren macht wo die hingehen wo es Arbeitsaufträge in die Bereiche gibt was umzusetzen ist.

00:14:53: Dann hab' ich einen wunderbaren Secretariat.

00:14:56: Eine Kollegin macht die Termimplanung die ist unheimlich blickig so das wirklich Mal eine halbe Stunde Luft dazwischen ist, wo man dann auch mal im Mittag essen kann.

00:15:04: Weil das wird eigentlich überbewertet, sage ich immer.

00:15:07: Aber braucht ja doch mal eine Pause, mal Luft zu holen und eben auch mal mit anderen Leuten sich unterhalten und nicht über Arbeit zu reden?

00:15:14: Steht man denn ständig unter Strom?

00:15:16: Ich meine wenn ich schon eine Mittagspause einplanen muss, dann gehe ich davon aus dass das schon ständig Unterstrom stehen ist.

00:15:24: Das ist so.

00:15:26: Das ist so, weil du auch nicht weißt was passiert jetzt im Laufe des Tages vielleicht an Sachen die nicht geplant sind.

00:15:31: Also es bleibt wenig Zeit.

00:15:33: wir haben jetzt auch eine Vereinbarung dass es mal einen Nachmittag gibt.

00:15:35: der wirkt geblockt.

00:15:37: wenn ganz wichtige Sachen sind wird das genutzt.

00:15:39: aber ansonsten versuchen meine Kollegen weil ich ja auch am Wochenende oft unterwegs bin dass man dann dass sich da mal ja vielleicht fünfzehn Uhr fünftzehntreißig nach Hause gehen kann und Mal mein Garten bearbeiten kann oder als Haus putzen weil das ist ja Ich habe keine Haushaltshilfe.

00:15:52: das will ich gleich dazu sagen weil solche Gerüchte gab's auch schon.

00:15:55: Ich mach das alles alleine.

00:15:57: Gartenhaus-Technik, wenn ich's hinkriege oder ich frag dann irgendein Mann den ich kenne?

00:16:03: Okay.

00:16:05: Ich muss da jetzt noch ein bisschen dran bleiben weil es wirklich sicherlich ein spannendes Thema ist für die Leute da draußen.

00:16:11: Wenn man ... Sie haben gesagt Aktenmappen ja also kenn' ich jetzt auch aus der Verwaltung.

00:16:15: Es gibt so die klassische Aktenmappe wo ich ab und an Schriftstücke unterschreiben muss.

00:16:21: Idealerweise geht das ja mittlerweile digital aber sie gibts immer noch im Papier.

00:16:27: Wie viele Aktenmappen bekommen Sie denn eigentlich am Tag, wo die sie sichten müssen und unterschreiben müssen?

00:16:31: Das ist schon wahrscheinlich einiges.

00:16:33: Das ist unterschiedlich.

00:16:34: Man merkt dann schon wenn ... Wenn Wochenende war also Montagdienst das doch manchmal bisschen mehr.

00:16:40: Da hat man da schon einen Stapel.

00:16:42: Also ich kann es schon sagen ja so zehn, fünfzehn Und dann kommt die digitale Post noch dazu.

00:16:47: Es bleibt nicht bei den Aktenmappen sondern eben auch Mehls Die zu beantworten sind oder Entscheidungsvorlagen Die Drucksachen, wir haben ja dienstags die Dienstberatung.

00:16:56: Da muss man sich auch darauf vorbereiten, muss den ganzen Text lesen.

00:17:02: Wollte das gerade was anderes sagen?

00:17:05: Also musste ich da auch durcharbeiten und dann eben auch gucken.

00:17:08: gibt es vielleicht Sachen, die ich so nicht durchgehen lassen möchte?

00:17:10: also man muss sich vorstellen Dienstags ist Dienst Beratungen, die beginnt um neun geht in der Regel so bis elf zwölf je nachdem was für Themen auf der Tagesordnung sind Weil die Menschen draußen denken oftmals, man ist nur unterwegs und schneidet Bändchen durch.

00:17:23: Das ist natürlich totaler Quatsch!

00:17:24: Das sind die schönen Termine ja das macht man auch.

00:17:27: aber auch diesen vorbereitet vorstrukturiert.

00:17:29: da gibt es einen Ablauf und dann muss man sich dann auch entsprechend an das Protokoll halten.

00:17:35: Und dann wie gesagt Dienstberatung wo es Entscheidungsdrucksachen gibt weil ich gar nicht alles alleine schälen kann in bestimmte Gremien des Startrates gehen.

00:17:43: Also wir haben eine ganze Reihe Ausschüsse.

00:17:45: nach der Hauptsatzung enden manche Sachen eben im Ausschuss Einige auch bei mir.

00:17:50: Also ein Oberbürgermeister kann gar nicht so viel alleine entscheiden, sondern macht eben auch viel Entscheidungsvorbereitungen aus den Dezernaten in Richtung Stadtrat oder Ausschüsse.

00:17:59: Damit das auch mal verstanden wird von den Menschen draußen.

00:18:02: Oder es gibt eben auch Aufgaben die uns das Land- oder der Bund übertragen haben, die wir für die erledigen und auch da sind wir gar nicht frei in der Entscheidung wie wir das Ganze umsetzen.

00:18:11: mit wieviel Personal?

00:18:12: Mit welchem Personal?

00:18:14: Und es gibt da Regeln!

00:18:16: die wir einhalten müssen.

00:18:17: Also der Mitarbeiter muss sich an diese Regeln halten, die uns Bund und Land vorgeben.

00:18:21: Und auch der Stadtrat darf in diesem Bereich nichts entscheiden.

00:18:25: Was er entscheiden darf?

00:18:26: Also grundsätzlich steht der Hauptverwaltungsbeamte entscheidet alles ist sei denn, der Stadtrad darf das entscheiden.

00:18:32: Das meiste entscheidet der Stadtraht.

00:18:35: Wir bereiten Entscheidungen vor und versuchen das weil es ehrenamtliche Stadträte sind so gut wie möglich die Sachen zu erklären damit die Stadtreter auch in die Lage versetzt werden sachgerecht zu entscheiden.

00:18:44: Das ist nicht immer einfach, weil man natürlich in seinem Fach hängt und Fachsprache verwendet.

00:18:50: Und das eben auch... Also ich hatte meinen Amtsleiter damals gesagt Sie müssen es so formulieren dass das jeder Bürger versteht also adressatengerecht und das ist die Kunst die wir als Verwaltung nicht immer verstehen.

00:19:03: Da kommt vielleicht auch manchmal das Misstrauen zustande was der Stadtrat der Verwaltung gegenüber oftmals in den Stadtratssitzungen äußert.

00:19:11: Gibt es denn für sie Termine Wirklich besonders sind sie?

00:19:16: Die gibt es.

00:19:17: Kaiser-Autopreisverleihung zum Beispiel ist so ein ganz besonderer Termin, weil da muss auch jeder Schritt sitzen.

00:19:21: das wird wirklich protokollarisch so vorbereitet und da das ja auch aufgezeichnet und ausgestrahlt wurde letztes mal bei NTV.

00:19:29: also das ist schon was Besonderes ja und da bereitet man sich auch ganz anders vor und ist auch noch ein Stück aufgeregt.

00:19:36: ansonsten sage ich die meisten Termine da hat man eine gewisse Routine.

00:19:40: nach jetzt fast vier Jahren Das fällt dann auch nicht mehr so schwer und da kann man auch die Reden anders gestalten, obwohl sie vorgeschrieben sind.

00:19:48: Aber man kriegt Routine, man wächst in den Themen rein.

00:19:51: Obwohl ich ja im Vorher schon so vier Jahre in der Stadtverwaltung war ist es mit vielen Themen auch so gewesen... Da hast du nichts zugehört weil das soziale Bereich war so üppig gestaltet mit Problem- und Themen dass man sich auf die anderen Sachen, die anderen die Zanate nicht so fokussiert hat.

00:20:04: als Bürgermeisterin war das schon anders?

00:20:05: Und als Oberbürgermeisters ist es nochmal ein Stück weit eine andere Herausforderung.

00:20:09: sich darauf einzustellen

00:20:11: Kann man sagen wenn Amtskette trägt, die ja jeder Oberbürgermeister hat.

00:20:16: Dass das dann schon besondere Termine sind, die eben auch eine Oberbürgermeisterin zu leicht zittrigen Knien bringt?

00:20:25: Die Amtskette ist schon was Besonderes und sie wird auch nur zu wenigen Terminen getragen und ich finde die total schön.

00:20:32: also es gibt auch noch mal ein bisschen mehr Würde aber auch eben eine Last der Verantwortung.

00:20:36: nochmal zusätzlich und klar da ist man schon auch ein bisschen... aufgeregt.

00:20:41: Und die kann ich auch nicht alleine anlegen, die muss ich anlegen lassen.

00:20:43: also das kommt noch mal dazu.

00:20:44: ja es ist immer jemand da der die anlegt.

00:20:46: Das sind sozusagen die Krono-Wählen der Landeshauptstadt Magdeburg?

00:20:49: Ja, das

00:20:50: kann man so sagen und witzigerweise sind sie gar nicht so alt.

00:20:53: Die sind ja von Apple kreiert worden und ich glaube in den Siebzigern neun und siebzig müssen wir nochmal bei Wikipedia gucken aber die ist nicht so Alt wie sie aussieht trotzdem total schön und da steht das Gründungsjahr vom Magdeborg drauf.

00:21:11: Wie bekommen Sie es hin, dass ist für sie einfach aus dem Berufsalltag und so ihr Privatleben zu vereinbaren?

00:21:18: Geht das überhaupt oder ist das immer eine Überschneidung von allem?

00:21:22: Also gerade die ersten Jahre, also Privatleben ist da wirklich relativ.

00:21:27: Was ist Privatlebens?

00:21:28: Da ist nicht mehr viel.

00:21:29: Das sind vielleicht die Momente wo man mal privat Geburtstag feiert mit der Familie aber ansonsten haben sie dann kein Privat Leben mehr.

00:21:35: Das hat mir Dr.

00:21:36: Trumba auch... zur Wahl gesagt, sie werden dann kein Privatleben haben.

00:21:40: Haben Sie nicht?

00:21:41: Sie gehen einkaufen und werden angesprochen von Leuten, wieso sie keinen Wachschutz mithaben, warum sie alleine einkorfen gehen... Warum sie überhaupt einkarfen

00:21:48: gehen?!

00:21:50: Also in jeder Situation man ist nicht mehr privat!

00:21:52: Du musst also auch überall gucken dass du dich so benimmst wie sich ein Hauptverwaltungsbeamte zu benehmen hat eine Oberbürgermeisterin.

00:22:01: Man steht auch unter Beobachtung und nicht jeder ist einem gut gesonnen, also muss man schon darauf achten wie man sich gibt benimmt und so weiter.

00:22:08: Und das krasse ist selbst wenn ich in anderen Städten bin, gibt es immer Menschen die einen erkennen und ansprechen.

00:22:14: Wahrscheinlich auch im Urlaub oder?

00:22:16: Auch im Urlaub!

00:22:17: Auch dass es passiert tatsächlich.

00:22:18: Im Flieger saß jemand neben mir der gesagt Mensch sitze ich nehmende Oberbürgermeister muss gleich mal ein Selfie machen.

00:22:23: wenn ich das darf schick ich meiner Mutti die wird das nicht glauben.

00:22:26: Also es ist tatsächlich so...

00:22:29: Das hätte ich jetzt tatsächlich gar nicht erwartet.

00:22:30: Ich hätte gedacht, dass man zumindest auch seine Auszeiten nehmen kann wenn man sagt jetzt mal so fünfzig Kilometer Umkreis von Magdeburg sich entfernt und da sozusagen wirklich in die Anonymität abtaucht.

00:22:46: aber scheinbar ist das überhaupt nicht der Fall!

00:22:48: Da müsste ihr wahrscheinlich ein paar Rücken aufsetzen.

00:22:49: es haben wir auch schon überlegt sich total zu verkleiden dann klappt das vielleicht.

00:22:53: aber wie gesagt wir waren letzte Woche in Berlin Zum Branche in Hammarkt-Talle, auch da stand jemand neben mir und hat seiner Freundin.

00:23:00: Man ist unsere Oberbürgermeistern weil die aus Brandenburg war und mich nicht kannte.

00:23:05: oder wenn wir mit dem Fußball unterwegs sind es gibt immer wieder Situation wo man erkannt wird.

00:23:11: Als Oberbürgermeistern hat man natürlich auch Hobbys.

00:23:13: ja also haben wir schon gesagt malen aber muss man wenn man in so eine Position geht sich bewusst sein dass auch das maximal zurückgestellt wird?

00:23:28: Ja, muss man.

00:23:30: Ich versuche trotzdem ab und zu nochmal ein Hobby nachzugehen.

00:23:34: Muss auch sagen in diesem Jahr habe ich mir auch ein paar private Sachen vorgenommen.

00:23:39: also wir sind auch mal zur Auswärtsspielin gefahren oder ich hab jetzt auch ein Paar Konzerte mal besucht oder eben auch Kulturvereinstaltung außerhalb von Magdeburg damit man auch mal rauskommt und mal was anderes sieht.

00:23:52: Und

00:23:52: wo könnte man sie denn treffen?

00:23:54: Auf welchen Konzerten?

00:23:56: Wir waren jetzt in Berlin zum Schermusical, gehen die Faktorie zur Abamania.

00:24:08: Also keine Konzerte im klassischen Sinne weil ich bin nicht so ein Konzertgänger in dem Sinn.

00:24:13: Candlelight in der Johanneskirche zum Beispiel war auch sehr schön gewesen.

00:24:17: Es gibt schon eine ganze Reihe von Veranstaltungen, die jetzt nicht dienstlich vorgegeben sind.

00:24:21: Aber auch da gibt es Konzertreihen, Benefizkonzerte oder das Konzern für Kinder-für-Kinder.

00:24:27: Also es gibt ein paar Highlight-Veranstaltung im Jahr, die dienselig sind aber die durchaus Herzensache sind.

00:24:33: Ansonsten beim Fußball treffen sie mich immer.

00:24:35: Also auch im Auswärtsblock tatsächlich?

00:24:37: Ähm... Im Auswärtsblog!

00:24:41: Meinst du jetzt die Story mit Dresden?

00:24:42: Nein, das kenne ich gar nicht.

00:24:45: Wo wir im FCM Blauen Kleid in Dresdner zwar nicht im Ultra-Block aber im Dresder Block gesessen haben.

00:24:52: Wir

00:24:52: waren die Einzigen mit blau.

00:24:54: Das war nicht so gut.

00:24:55: Es liegt wahrscheinlich einfach an dieser Unfreundlichkeit dieser Mannschaft oder des Vereins, die ja auf gelb und ... Die fahre mich gar nicht nennen.

00:25:04: Hier zählt wahrscheinlich beim Fußball nur blau-weiß.

00:25:07: Wir waren naiv, wir dachten ja, wir sitzen bei unseren Fans im Auswärtsblock und da hieß es Sitzplatz weiß.

00:25:14: Steeplatz weiß und Sitz Platz blau.

00:25:16: Und wir dachten, na wir haben Sitzplätze!

00:25:18: Ja klar hat Simon Blauskelde Kleidt an.

00:25:20: Schal hat man zum Glück in der Tasche auf.

00:25:23: Das war nicht so gut.

00:25:23: Wir haben uns gewundert warum gibt's denn hier keine Blauwaisenfans nur Gelbe?

00:25:28: Und das Schlimme war, wir haben gewonnen und wir mussten zurück durch die ganzen... Die Farbe, die wir nicht nennen ... Kopf gesenkt und Angst gehabt, also wirklich.

00:25:38: Da kennt man sie dann nicht als Oberbürgermeisterin.

00:25:41: wahrscheinlich das?

00:25:42: Hoffentlich nicht!

00:25:44: Zum Glück nicht.

00:25:45: Nicht dass mal da gefangen wird... Also aber es ist schon schwierig, den Beruf mit dem privaten Leben zu vereinbaren um... Man muss auf vieles verzichten.

00:25:59: Man muss sich darauf einstellen, man muss wissen, dass es so ist.

00:26:02: ja Es gibt auch viele dienstliche Veranstaltungen, die das private Herz berühren, wo man durchaus stolz und froh ist.

00:26:09: Zum Beispiel Handball ja?

00:26:11: Dann ist es mir als Oberbürgermeisterin eine Ehre dabei sein zu dürfen beim DHB-Pokal oder beim Final vor.

00:26:19: Da trifft ein Privat auf dienzlich.

00:26:22: Kann man so sagen... Aber nicht schlimm!

00:26:24: Ich mache's trotzdem gerne.

00:26:25: Mir machts Spaß.

00:26:29: Vor ein paar Monaten wurde ein großer Brandbrief geschrieben von den Kommunen in Deutschland an die Bundesregierung.

00:26:38: Und weil wir finanzielle Schwierigkeiten haben und sie unter anderem auch darauf aufmerksam gemacht haben, wie ist das denn in Zeiten eines Defizienhaushalts eine Stadt zu führen?

00:26:51: Ja es ist schon eine Herausforderung.

00:26:53: Es waren dreizehn Landeshauptstädte von Flächenländern Und wir haben uns das auch nicht leicht gemacht.

00:26:59: Also der Brief ist wirklich lange abgestimmt worden, ob man ihn in der Art und Weise schreibt... Wir haben den deutschen Städtetag, der uns ja vertritt aber wir waren der Ansicht, wir müssen jetzt auch mal selber was machen und nicht nur über den Städttag uns vertreten lassen weil die Bundesregierung auch wahrnehmen muss dass es vielen Kommunen gerade eben auch Oberzentren schlecht geht.

00:27:20: Weil das ist in Sachsen-Anhalt so ein Thema was ich immer wieder mit meinen Amtskollegen aus Halle und Dessau propagiere, die Oberzentren müssen anders bedient werden.

00:27:32: Und ich habe das Gefühl in Sachsen-Anhalt spielen wir nicht die Rolle, die wir spielen müssten.

00:27:36: auch die Landeshauptstadt spielt nicht die Rolli diese eigentlich spielen müsste weil hier wird mehr Geld in die Fläche gegeben.

00:27:44: Wir sind aber diejenigen, die die Infrastruktur halten.

00:27:46: Wir haben Museen, Opernhaus Schwimmbäder, Schwimmhallen und hier findet im Prinzip ein großer Teil des kulturellen Lebens für das Umfeld statt.

00:27:57: nachkommen und das honorieren.

00:27:59: Und in dem Fall ist es schwierig, wenn man einen defizitären Haushalt hat, Haushaltskonsolidierung machen muss weil man auch den Mitarbeitern erklären muss wir können uns die Mitarbeiter in der umfänglichen Form nicht leisten.

00:28:12: Wir müssen also gucken welche Aufgaben wir wie erfüllen und da müssen alle mitmachen.

00:28:17: Das ist ja Herausforderung.

00:28:18: Die sehen nur, ich streiche die Stellen, sie will uns das Personal nicht geben.

00:28:22: aber ich kann's auch nicht.

00:28:24: Wo will ich sparen, wenn nicht an den großen Positionen?

00:28:28: Die anderen Aufgaben sind vorprogrammiert.

00:28:31: Da muss ich das Geld ausgeben.

00:28:33: Ich kann im sozialen Bereich eben nicht die Leistung kürzen.

00:28:35: Das funktioniert nicht und ich möchte ihm auch nicht die Oberbürgermeisterin sein, die jetzt sagt wir müssen Schwimmbäder schließen oder wir müssen ein Museum platt machen oder Jugendklubs vielleicht auch reduzieren was sie auch nicht können weil es gibt einen Beschluss Jungtippeplanungen wie viel wir haben müssten oder eben aber auch bei den Kita-Schließungen zurückhaltender zu sein, lieber dafür zu sorgen dass es dort Personal gibt im Überhang was zwischenfinanziert werden muss.

00:29:02: Aber eben auf lange Sicht gefahren wir das junge Personal nicht verlieren.

00:29:07: und das wäre der Appell an unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bitte guckt doch selber auch wo man Arbeit anders gestalten könnte damit wir in der Lage sind unsere Aufgaben mit dem dann noch vorhandene Personal zu erfüllen.

00:29:20: Das wäre wirklich wichtig.

00:29:21: Also nicht nur zu sagen, die kürzt das Personal sondern auch... ...zu verstehen warum ist das so?

00:29:26: Weil wir müssen elf Millionen in diesem Jahr sparen und perspektivisch weitersparen im konsumtiven Haushalt.

00:29:31: man muss ja mal sehen Investition ist es eine aber das laufende wie ich sage mal wie zu Hause Ja du musst deine Kredite bedienen Du musst deinen Strom bezahlen Betriebskosten usw.

00:29:44: Deine Hausrate Und dann kannst du dir erst was leisten.

00:29:48: Das muss erstmal kommen.

00:29:50: Aber der Unterschied ist ja, dass ich selber im Privaten entscheiden kann.

00:29:54: Okay, ich nehme jetzt einen Kredit auf oder nicht?

00:29:55: Ich möchte die Aufgabe erledigen und ich möchte den Urlaub

00:29:57: fahren.".

00:29:58: Das ist bei uns in der Kommune ja nicht so.

00:30:00: Sie kriegen von oben Aufgaben vom Bund, vom Land und müssen dafür sorgen, dass die Finanzierung dafür steht.

00:30:08: Und ist das nicht irgendwann auch unfair?

00:30:10: und fühlt man sich nicht auch unmächtig in so einer Situation, dass – ich sage mal in Berlin – Entscheidungen getroffen werden, wo ... auch aus der historischen Situation oder aus der Vergangenheit weiß, man kriegt gar nicht das richtige Geld dafür um diese Aufgabe zu machen und hat überhaupt keine Entscheidungsgewalt.

00:30:29: Ich meine als Oberbürgermeisterin dürfen sie gewisse Entscheidungen treffen... aber das sind ja wirklich Sachen, sie sind die Beifahrer!

00:30:38: Und das muss doch auch irgendwie dann wie geht man damit oben schon eigentlich?

00:30:42: zu wissen da kommt die nächste Welle auf die Landeshauptstadt Magdeburg zu in der Situation wo unser Haushalt und die finanzielle Lage so schlecht ist?

00:30:51: Das macht einen teilweise schon unmächtig, weil wir haben ja mehrere Briefe.

00:30:55: Nicht nur diesen jetzt an die Bundesregierung geschrieben sondern Wir haben auch an den Ministerpräsidenten – das war noch Haseloff gewesen – Elfseiten geschrieben und gesagt, dass sind die Themen, die uns bewegen wo auch Entbürokratisierung durch Landesgesetzgebung machbar wäre oder Bundesgesetzgebungen Beteiligung an den Kosten der Unterkunft zum Beispiel für die Bürgergeldempfänger solche Sachen oder gerade im Bereich der behinderten Kinder die ihre Leistung ja schnellstmöglich brauchen.

00:31:22: Das ist total einsehbar, aber wir brauchen zehn Monate, eh eine Sache dort bearbeitet wird im Sozial- und Wohnungsamt.

00:31:29: Das hängt mit den umfänglichen Unterlagen zusammen, die da erstellt werden müssen, dass die Eltern eben zu drei verschiedenen Stellen müssen, um das Kind begutachten lassen zu müssen – das alle zwei Jahre!

00:31:40: Obwohl in manchen Fällen vorgekommen klar ist, dann wird sich der Zustand nicht gravierend ändern Die werden die Hilfe nach wie vorbrauchen.

00:31:47: Das sind so Sachen, wo ich mir wünschen würde da kann man nicht nur sagen ja es gibt das SGB IX oder ist hier in den Paragrafen so geregelt ihr müsst das so machen sondern dass das Land auch mal mit uns gemeinsam guckt was könnte man verändern damit wir in der Lage sind die Leistung umzusetzen?

00:32:03: und was sich auch ganz besonders wichtig finde vertrauen vertrauen in die Menschen das nicht jeder per se eine leistung erschleichen will sondern dass sie ihre angaben Ordnungsgemäß und auch richtig machen.

00:32:15: Und da macht man Stichproben, warum muss ich jeden Fall bis ins kleinste Detail prüfen?

00:32:20: Wenn uns das ermöglichen würde als Verwaltung, dann wäre schon die halbe Miete eingefahren, dann könnten wir mit dem bestehenden Personal die Leistung super erbringen.

00:32:27: Ist ja ähnlich wenn man sich mal Versicherung anschaut, die mittlerweile nicht mehr jede Schadensmeldung direkt von den Menschen anschauen lassen sondern dass doch viele Maschinen hinter stecken, die Entscheidungen treffen... Na klar ist das werden auch Fehler gemacht, aber am Ende geht es da darum dass die Versicherung auch noch im nächsten Jahr oder übernächsten Jahr existiert.

00:32:49: Eine Stadt kann man ja an sich nicht abschaffen.

00:32:51: also klar sie kann in eine Zwangsverwaltung gehen, aber auflösen, inservent gehen ist natürlich nicht möglich.

00:32:58: Das ist nicht möglich das stimmt.

00:33:00: aber wir haben ja ne ganze Reihe von wird immer gesagt freiwillige Leistung.

00:33:03: Aber das sind die Leistungen die ihnen statt erbringt die eben für die Menschen wichtig sind öffentlicher Personennahverkehr, z.B.

00:33:11: also MvP-Leistungen oder eben was ich vorhin schon gesagt habe Schwimmbäder Jugendfreizeiteinrichtung Inbildung und so weiter investieren.

00:33:20: Also das sind die Leistungen die eine Stadt lebenswert und liebenswert machen.

00:33:23: Kultur Sport Und Magdeburg ist nun mal auch Auch wenn wir kulturell sehr gut unterwegs sind in der Sportstadt.

00:33:29: Das kann man nicht verkennen, es ist so.

00:33:31: Deswegen freue mich auch dass wir die Olympiaschwimmhalle kriegen also den Bundes-Olympiastützpunkt.

00:33:40: Ist es schwierig?

00:33:42: Wenn wir jetzt mal so in zu uns gehen, im familiären Umfeld.

00:33:47: Da hat man auch ein gewisses Budget und hier sind ja Situationen wo Reise für Spritinflation steigt ist eigentlich nichts mehr günstig.

00:33:59: und dann setzt man sich wahrscheinlich zusammen und entscheidet wo geht's hin?

00:34:02: in Europa?

00:34:02: kann ich mir Urlaub leisten?

00:34:04: muss ich vielleicht diesmal bisschen weniger ausgeben?

00:34:07: macht das eine Stadt Auch machen Sie das als Oberbürgermeisterin mit den Kollegen.

00:34:14: und funktioniert das Ihrer Meinung nach gut?

00:34:19: Wir machen es auch, müssen wir.

00:34:21: Weil wir haben die Auflage vom Landjahr zu sparen, wo ich mich natürlich auch frag, wo sparen die?

00:34:26: Schaffende neue Sozialbehörde!

00:34:28: Und ich frage mich was das besser

00:34:29: macht?!

00:34:31: Also die Dezernate, jetzt kommen wir nochmal auf die Beigeordnenden zurück... Die Beigegeordneten kriegen eine Auflage, sie müssen ihren Bereich so unzu viel sparen anhand ihres Gesamtbudgets.

00:34:39: Das heißt, sie kaufen sich schon wieder neue Möbel, brauchen sie die PC-Technik jetzt tatsächlich nach fünf Jahren schon wieder neu oder reicht es noch ein Jahr länger?

00:34:47: Oder müssen alle Dienstreisen sein oder Veranstaltungen umgesetzt werden.

00:34:53: Und dann gucken wir natürlich auch welche Gebühren müssen eventuell angepasst werden?

00:34:58: weil wenn die Gehälter steigen zwangsläufig wird die Bearbeitung ja auch teurer.

00:35:03: also muss man da tatsächlich Gebühren erhöhen kann man nicht ohne den Stadtrat und der Stadtrat ist in der Regel nicht bereit zu lasten der Menschen das zu tun.

00:35:12: Wir kommen aber nicht drum herum, ja also wenn wir über Kita-Gebühren diskutieren wollen ich weiß dass es zwei Fraktionen mindestens gibt oder ist alle anderen auch sagen werden Kita gebühren wer nicht erhöht.

00:35:22: in Halle hat man sie erhöht und wir sind immer noch bei den niedrigsten Kita Gebühren ever Und müssen natürlich wenn die Gehälter der Erzieherin steigen.

00:35:32: auch um die zu sichern müssen wir die Kita Gebühnen erhöhen müssen also von den Eltern erwarten können die ein Stück weit mit beteiligen damit wir im Gegenzug die Qualität erhöhen können Weil dann bin ich in der Lage, vielleicht auch mehr Personal zu halten und eben in die Qualität zu investieren.

00:35:47: Aber es ist jetzt nicht Ihr Ziel eigentlich, Ihr persönliches Ziel zu sagen wir machen die Kita Gebühren hoch?

00:35:52: Ich denke das sagen Sie auch.

00:35:53: möchten sie eigentlich nicht.

00:35:54: Nein, möchte ich eigentlich nicht!

00:35:55: Das ist dann wahrscheinlich der Blick den man als Oberbürgermeister oder Oberbürgermeisterin hat zu sagen.

00:36:00: klar ist es dieses Abwägen zwischen dem den Bürger belasten und auf der anderen Seite aber auch dafür Sorge tragen dass eine Stadt handlungsfähig wird.

00:36:11: Ganz wichtig ist ja, wenn so ein Haushalt nicht ausgeglichen ist kann es passieren dass man sozusagen unter die Zwangsverwaltung des Landesverwaltungsamts kommt.

00:36:24: Ich meine wir sehen das aktuell in Halle.

00:36:26: Die deutlich höheren Betrag haben Minusbetrag im Haushalt, dreistelligen Millionen-Betrag.

00:36:32: da ist die Gefahr sehr hoch, dass dann eben gar keiner mehr aus der Verwaltung entscheidet sondern viele Entscheidungen über das Landesverwandlungsamt mit getroffen werden müssen.

00:36:40: Also eine richtige Zwangsverwaltung ist es ja noch nicht, sondern die werden erst mal aufgefordert so wie wir auch zu sparen.

00:36:46: Und ein Programm vorzulegen wo gespart wird und das muss man erstmal umsetzen.

00:36:51: Das ist nicht einfach.

00:36:52: also... Elf Millionen ist im Verhältnis zum Gesamthaustalt von einer Milliarde nicht viel.

00:36:58: Aber es ist eben an da einen an Stellen zu spazieren wo's wirklich weh tut.

00:37:02: und dann kommt man an Gebührenerhöhungen leider nicht vorbei.

00:37:07: Ich weiß auch.

00:37:08: Also Tarifsteigerung ist ja zum einen gut für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

00:37:13: Und auch diese tausend Euro, die da im Raum stehen, die wir aber gar nicht zahlen können kennen oder was Geld nicht haben.

00:37:20: Aber die treffen am Ende daher die Personen, die von Tarif Steigerungen nicht profitieren können wie die Rentner, wo ja doch einige eben mit wenig Geld in Portemonnaie durch den Tag gehen müssen.

00:37:30: Das sind Spirale!

00:37:31: Die Preise werden teurer, die Gehälter werden höher... ...aber im Endeffekt bestimmte Personengruppen können sich das nicht leisten Und da ist der Frust natürlich groß.

00:37:42: Sie haben erzählt, wie schwierig es manchmal ist Oberbürgermeisterin zu sein?

00:37:48: Wie motivieren sie sich denn jeden Tag dazu?

00:37:51: Vielleicht auch noch mal in Anbetracht der Situation.

00:37:53: sind jetzt vier Jahre etwa Oberbürgermeisterinnen.

00:37:56: Fast ja!

00:37:58: In dieser Zeit sind natürlich auch Sachen passiert die weniger schön sind.

00:38:02: wir hatten leider einen Anschlag in einer Stadt der eigentlich die Gesellschaft komplett aus der Bahn geworfen hat.

00:38:10: Wir hatten die Hoffnung, dass Intel kommt.

00:38:12: Was es nicht kommt?

00:38:14: Weil einfach auch die weltwirtschaftliche Lage auf die man ja keinen Einfluss hat und auch die Firmen Entscheidungen eine Rolle spielen, worauf man kein Eintritt Einfluß hat also schon viele Sachen, die eigentlich negativ sind.

00:38:26: Und dann zu sagen wie motiviert man sich Oberbürgermeister Wie macht man das?

00:38:31: Gute Frage.

00:38:32: Ja die Themen waren schon schwierig aber wenn man einen Umfeld hat was eine unterstützt ... muss ich nochmal betonen.

00:38:40: Also, ich habe viele gute ... ... Kollegen an meiner Seite die eben auch immer wieder wenn es einmal nicht so gut gegangen ist ... ... motiviert haben und unterstützt haben.

00:38:50: Und das macht was mit einem.

00:38:53: also will ja auch das Beste für die Stadt erreichen... ... und ich glaube so schlecht hab' ich das auch nicht gemacht.

00:39:05: Aber braucht das da?

00:39:06: Also man is als Oberbürgermeister, Oberbürgemeister und nicht Superman.

00:39:10: Also man braucht auch schon diese Impulse, diese Gespräche um zu sagen mach weiter.

00:39:18: Man ist ja auch relativ einfach zu sagen ist vorbei.

00:39:21: das könnten sie hier machen.

00:39:22: aber ich glaube das ist nicht der Ansatz den Sie wählen?

00:39:25: Auf keinen Fall.

00:39:26: also nochmal wir hatten ja früher über Bürger gesprochen die auf ein Zugehen und dass waren...also ich habe auch nach dem Attentat wo er das persönliche Schicksal noch dazu geschlagen hatte ... so viel Post bekommen, soviel positiven Zuspruch.

00:39:42: Und das macht einen auch stolz und ... ... das motiviert eben auch zu sagen.

00:39:49: Also wenn so viele Menschen da draußen sagen, komm du machst einen guten Job... ... und die kommen einfach auf den Zug und sagen, ich wollte ihm mal sagen gut machen sie weiter so ja?

00:39:58: Dann kann man gar nicht anders oder?

00:39:59: Und aus dem bin ich von Natur aus ein positiv eingestellter Mensch.

00:40:03: Ich werd dann noch ab und zu immer von Bekannten gefragt wie machst du das, dass du jeden Tag Gut drauf bist, ja.

00:40:09: Ist man jeden Tag gut drauf?

00:40:11: Fast jeden Tag.

00:40:12: also es gab glaube ich in den letzten vier fünf Monaten mal einen Tag wo ich wirklich richtig stinkig war kommen selten vor

00:40:19: muss aber sein

00:40:20: muss auch mal sein.

00:40:21: also man muss auch einmal irgendwann platzen können.

00:40:24: das kann nicht auch

00:40:25: Aber dann wahrscheinlich im Büro wenn die Türen zu sind oder im Auto, wenn die Musik laut ist.

00:40:31: Oder beim Fußballer ist rauslassen?

00:40:32: Das sowieso!

00:40:33: Also gestern habe ich mir die Haare hier rauf, wirklich.

00:40:35: Ich war fix und fertig aber hat es am Ende noch geklappt und wir bleiben in der Liga.

00:40:39: Noch

00:40:40: wissen wir das

00:40:40: nicht?!

00:40:41: Wir sind jetzt noch nicht in einer Situation zum Zeitpunkt der Aufnahme.

00:40:45: Ist es noch nicht hundertprozentig sicher?

00:40:47: Wir drücken die Daumen, dass der Fußballclub drinne bleibt und wir drücken wahrscheinlich auch die Daume, Die Meisterschaft ist ja relativ sicher, aber vielleicht auch noch die Champions League.

00:40:58: Ich hab das Hotel schon reserviert also... Da

00:41:01: kann ja nichts mehr schiefgehen, würde ich sagen!

00:41:03: Ich habe noch eine Anekdote.

00:41:05: Ich weiß dass es mal eine junge Dame gab, die zu Fasching oder Karnevalszeiten als Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt gegangen ist.

00:41:16: Sind das so motivierende Situationen?

00:41:18: Wenn ein junger Mensch sagt, ich gehe als Ober Bürgermeist und das ist vielleicht auch mein Vorbild Das wäre ja spektakulär, wenn diese junge Dame später nachher mal die Landeshauptstadt Magdeburg führen würde.

00:41:30: Die Kleine, die saß auf meinem Stuhl sogar, hat mich im Büro besucht und das war so faszinierend.

00:41:35: mit dem Jackett und die Haare und die Brille hatte sie auf.

00:41:38: Sie sah wirklich aus wie ich und hatte dann eine Akkentage dabei und hat ihren Laptop rausgeholt.

00:41:43: Und wie ne Olle saß sie da?

00:41:45: Da hab' ich auch gesagt Mensch vielleicht bist du ja immer später die Oberwagermeisterin aber er musste erst einmal noch zehn Jahre warten weil ich will nochmal einen Antreten ... und dann nochmal sieben Jahre dran hängen.

00:41:55: Vielleicht gibt's dann mal schönere Themen?

00:41:57: Ja, ich meine muss ja irgendwann noch kommen.

00:41:59: also...

00:41:59: Wir haben hier die Brücken ganz gut hingekriegt, muss man sagen ne?

00:42:02: Also Verwaltung bitte auch mal loben in der Geschwindigkeit wie wir die Ersatzbrücken da drauf gekriegt haben.

00:42:07: Die Letzte kommt am acht Mai an meinem Wahltag.

00:42:11: das muss ja klappen Das ist wirklich spektakulär gewesen.

00:42:15: aber es muss man auch mal einer erkennen und das machen auch einige draußen die sagen wirklich also das habt ihr toll gemacht

00:42:19: weil manchmal hat man vielleicht auch das Gefühl dass die Leute mittlerweile ... eher negativ eingestellt sind.

00:42:25: Die sagen, warum funktioniert das nicht?

00:42:27: Warum dauert das so lange und kriegen wir überhaupt noch hin?

00:42:30: Ja ich meine, wir reden jetzt über... Also genau also es ist ja natürlich oftmals subjektiv eine gefühlte Situation.

00:42:38: aber finden Sie das schon dass wird dass wir langsam sind oder ist das einfach geschuldet den den Rahmenbedingungen?

00:42:46: wenig Geld?

00:42:47: dementsprechend können wir nicht alles umsetzen.

00:42:51: wie sehen sie das?

00:42:51: Ich glaube, wir machen schon eine ganze Menge und machen auch vieles gut.

00:42:54: Und wenn man auch im Vergleich zu anderen Städten schaut... Wir sind zum Beispiel unheimlich grün!

00:42:58: Wenn man sich mal auf die Johannes-Kirchturm begibt und von oben guckt ... Magdeburg ist einfach wunderschön, hat sich super entwickelt.

00:43:05: Und gerade Menschen von außerhalb die hier mal zu Besuch kommen und der Tourismus boomt ja.

00:43:09: also wir sind in den Tourismuszahlen nach oben gegangen während andere ja drastisch runter gehen.

00:43:14: Also die Menschen entdecken Magdeburg für sich weil es wirklich eine tolle Stadt ist und viele die mal am Anfang der Neunzigern hier gewesen sind jetzt kommen sagen hey boah was ist aus dieser Stadt geworden?

00:43:24: Wir haben das schönste Hundertwasserhaus Was es überhaupt nur gibt.

00:43:28: ich habe mir gesagt wie kann man vergessen Das ist überhaupt nicht schön.

00:43:31: Und wie gesagt zu grüne Flächen und einfach, ich sage das jetzt einmal mal geil.

00:43:41: Sie haben ja auch schon so ein bisschen in die Zukunft geblickt und zwar mit der Strategie zwei Tausend Vierzig.

00:43:50: Er gibt dann diese, er gibt es den Sinn eine Strategie bis zwei Taussend vierzig festzulegen?

00:43:55: Auch wenn sie nur bis zwei tausend neunundzwanzig gewählt sind

00:43:58: Auf jeden Fall.

00:43:59: Das ist ja genau der Ansatz gewesen, dass es eine Langfriststrategie sein soll die sich nicht von Wahlperioden leiten lässt weder von Landtags noch von Kommunalwahlen, die im neunzwanziger Jahr dann auch wieder stattfinden also kommunalwahl sondern es ging wirklich darum das man einen langen Atem braucht, dass man eine Orientierung vorlegt und eigentlich war's eine Diskussionsgrundlage mit dem Stadtrat ins Gespräch zu kommen, ob die sich genau diese Ziele auch vorstellen könnten.

00:44:26: Manche sind ja auch schon vorgegeben.

00:44:28: dass wir Sportstand sind möchte ich noch mal erwähnen.

00:44:30: das ist so, dass wir Kulturhauptstadt werden wollten und eine Kulturstrategie haben.

00:44:34: das ist auch so und die muss ja immer wieder auf den Prüfstand gestellt werden also um auch zu schauen ob diese langfristigen Ziele bis zwei tausendfünfzig umgesetzt werden können.

00:44:45: im Stadtrat ist gesagt worden wurden ja nicht mutig genug und nicht visionär genug.

00:44:49: Auf der anderen Seite, wenn man die Vision hat zum Beispiel eine Eulgetik Arena haben zu wollen dann wird man als blau-ölgisch hingestellt und braucht man nicht.

00:44:56: Also es ist schwierig auch bei dem Stadtrat da ja aus so vielen Fraktionen besteht, die alle unterschiedliche Interessenlagen haben Konfrontation ausgeben, ein Kompromiss hinzubekommen.

00:45:08: Wie soll die Stadt tatsächlich im Jahr zwei Tausend Vierzig aussehen?

00:45:11: Wie können wir uns gemeinsam auf dem Weg begeben?

00:45:13: gerade weil wir so wenig Geld haben und das finanzielle Risiko auch da ist muss man sich fokussieren, muss man Prioritäten festlegen an denen man dann auch arbeitet nicht immer wieder neue Idee aus der Tasche ziehen sagen als können wir mal das vorstellen weil vielleicht auch gerade Wahlkampf ist wenn man einen Thema hochziehen will sondern wirklich gezielt an bestimmten Themen zu arbeiten.

00:45:33: Wir brauchen eine wirtschaftliche Entwicklung in der Stadt Magdeburg, auch wenn Intel nicht kommt.

00:45:36: die Fläche ist da und wird irgendwo weiterentwickelt werden.

00:45:40: Auch dazu braucht es eine Strategie.

00:45:41: Die Strategie hieß ursprünglich mal als soll ein großer Anbieter drauf kommen.

00:45:45: hält man in der Strategie fest vereinbart man sich mit dem Land falls sie das Stück dann doch kaufen sollten wovon ich ausgehe.

00:45:54: ja wie kann man da zu einer gemeinsamen Einigkeit kommen?

00:45:58: Es ist eine dynamische Strategie, also die muss weiterentwickelt werden.

00:46:02: Man muss im Gespräch bleiben und wie gesagt nochmal es ist ein Diskussionsgrundlage gewesen.

00:46:08: schade dass man nicht mit uns diskutiert hat im Stadtrat.

00:46:10: ich hätte gerne Klosotagung gemacht wo man wirklich mal sich die Zeit nimmt über solche Entwicklung zu reden.

00:46:16: ja

00:46:16: Also zusammen mit dem Stadtrat wollten sie gerne

00:46:19: wollte ich gerne okay hat nicht geklappt.

00:46:23: mich würde wahnsinnig interessieren wenn Sie ein Projekt aus dieser Strategie auch wirklich umsetzen, sodass der Bürger auch weiß.

00:46:31: Oh das ist jetzt... Aus der Strategie.

00:46:34: welches wäre das?

00:46:38: Ich weiß dass ich wieder Ärger kriegen werde aber für mich wäre es die Sportstadt noch weiter zu entwickeln weil wir haben das große Gebiet dort draußen was natürlich verkehrlich immer etwas problematisch für die Ostelbia ist.

00:46:47: also da bräuchte es auch verkehrliche Lösungen und das wäre für mich so.

00:46:50: das Projekt, dass man diesen Sportcampus dort so entwickelt Magdeburg als Sportstadt noch weit, wir werden ja wahrgenommen als Sportstatt außerhalb von Magdebock.

00:47:00: Ja also insofern wäre das für mich ein Herzensprojekt das weiter zu verfolgen?

00:47:05: Dass auch schon Früchte daraus entstehen zeigt ja dass zum Beispiel die U-septien jetzt vor kurzem ins Halbfinale eingezogen ist vom Lokalhaus glaube ich gegen große Mannschaften die eigentlich viel länger gewachsen sind.

00:47:17: aber das ist ja das eine.

00:47:18: Wir haben die großen Vereine.

00:47:20: Wir haben den SCM der sensationell eigentlich Institutionen im Handball ist.

00:47:25: Wir haben die Fußballer, die in der zweiten Liga... Basketball?

00:47:29: Infinity

00:47:29: Magdeburg-Stadt

00:47:30: auch wenn es nicht Magdeburger ist.

00:47:31: Genau muss man differenzieren.

00:47:32: aber wir haben die Schwimmer und das zeigt ja auch ... Es sind ja nicht nur die bekannten Namen die bei den Schwimmern sondern es sind die Leute die auch nachkommen.

00:47:41: also Magdebock ist scheinbar auch ein Zentrum dass Schwimmer oder Sportler hierher kommen.

00:47:47: ich habe zwei Fragen dazu.

00:47:48: die eine ist wie wichtig ist der breiten Sport Und wie sehr könnte man sich das wirklich vorstellen, wenn eine olympische Bewerbung in Deutschland kommt?

00:47:59: Dass Magdeburg eventuell ein Stück davon abbekommt.

00:48:01: Also stellen wir einfach vor irgendwo im Elbauenpark dreimal drei Basketball oder die Schwimmer.

00:48:08: Ich glaube die Magdeburger würden das zum Stimmung hoch machen

00:48:13: Auf jeden Fall.

00:48:14: Wir haben ja unser Bekenntnis schon abgegeben, dass wir uns beteiligen wollen würden wenn es dazu kommt...

00:48:19: Bei Berlin oder...?

00:48:20: ...Berlin und Hamburg.

00:48:21: Also wir haben aber auch Berlin mitgeteilt, wir haben uns bei Hamburg schon motivieren lassen weil die waren zuerst Und das war absolut ein Highlight!

00:48:29: Wir haben hier auch nächstes Jahr die Handball-WM der Männer in Magdeburg.

00:48:33: Wir hatten den deutschen Städtetag im Magdeborg nächstes jahr, wir hatten das Festival der Moderne von April bis Oktober und wenn die Stadtteile fertig ist im nächsten Jahr.

00:48:42: also Ich glaube, es gibt ganz viele Highlights und Sport spielt eine wesentliche Rolle.

00:48:47: Breiten-Sport insbesondere auch weil da findet ja schon frühzeitig eben auch eine Orientierung auf vielleicht mal etwas größeres zu werden statt.

00:48:55: also die Auswahl.

00:48:56: wir hatten ja auch gerade hier die Landes Tage wo die Talente ausgesucht worden sind wo man die Tests machen konnte.

00:49:06: Darf ich das sagen zu dir, der Erzeiten war das ja Usus.

00:49:08: Dass man in den Schulen geguckt hat und Kinder und Jugendliche motiviert hat Sport zu machen.

00:49:13: Und Sport ist denke ich mal für Disziplin und die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ein ganz wesentlicher Aspekt gerade eben auch Breitensport, Mannschaftssport weil man da lernt Kompromisse auszutragen, weil man mit Konflikten umgehen lernt und eben auch Leistungswillen trainiert bekommt.

00:49:34: Den Ehrgeiz, den man vielleicht im Sport entwickelt, trägt man ja auch ins Berufsleben.

00:49:38: Wird mich auch sagen... Ich bin wahrscheinlich auch von Natur aus ehrgeitzig und in der Familie ist das ähnlich.

00:49:45: Zumindest bei der Tochter beim Sohn nicht ganz so?

00:49:47: Doch wenn er jetzt hören würde!

00:49:49: Aber der hört das nicht an, weil wir keine Sonne machen.

00:49:51: Also frühzeitig ihm auch schon kämpferisch zu sein und zu lernen sich durchzusetzen.

00:49:57: Ist

00:49:57: dann eine Geschichte, dass man in Magdeburg einen Olympiasieger Im Schwimmen hat der einfach auch hier verwurzelt, da ist das ein Fund mit dem man als Oberbürgermeisterin, als Stadt auch rumgehen kann.

00:50:10: Auf jeden Fall!

00:50:11: Also Lukas ist erstmal ein bodenständiger Typ und absolut sympathisch.

00:50:16: wir haben uns auch schon mal zum Kaffee getroffen und mal ein bisschen erzählt so... Und er ist ja auch Ehrenbotschafter der Stadt geworden genau weil er eben diesen tollen Satz geprägt hat, Magdeburg ist die schönste Stadt der Welt.

00:50:27: Das muss man einfach auch nutzen.

00:50:30: als Oberbergemeisterin Kann man stolz drauf sein?

00:50:33: dass es ein Eingewecks geworden ist, Olympiasieger.

00:50:36: Das macht die Stadt ja noch bekannter.

00:50:39: Also in gewisser Weise ist der Sport schon ein perfektes Marketinginstrument für die Stadt auch für Sie als Oberbürgermeisterin das sozusagen nach außen zu tragen.

00:50:47: aber in der Strategie gibt's nicht nur diese Punkte sondern wir müssen ja auch über Resilienz reden.

00:50:52: also wir haben Situationen wo ich sage jetzt mal manchmal vielleicht man weiß ob man im Heim hier noch genügend Sprit hat Ob wir Stromausfälle haben, Blackouts, Cyberangriffe.

00:51:06: Wie ist das?

00:51:08: Kann man das als Oberbürgermeisterin steuern?

00:51:11: Haben Sie da was im Kopf und wie gehen sie damit um?

00:51:14: Weil es ist ja ein Bereich Ihrer Strategie!

00:51:17: Das betrifft ja hauptsächlich den Katastrophen- und Zivilschutz.

00:51:21: Es grundsätzlich nicht stetische Aufgabe aber gleichwohl möchte man für die Menschen der Stadt sorgen wenn's zum Ernstfall kommt.

00:51:28: Das heißt wir bereiten uns auch darauf vor... dass wir zum Beispiel Anlaufstellen generieren.

00:51:33: Als die Stromknappheit und Gas-Knappkeit gewesen ist, da haben wir ja auch Konzepte entwickelt.

00:51:38: was passiert im Fall von Stromausfall?

00:51:40: Wir machen auch Katastrophenschutzübungen selber um eben im Ernstfall den wir ja leider auch Vierundzwanzig hatten wenn auch in anderer Form im Ernster vorbereitet zu sein Und die Menschen zu sensibilisieren das sie selber auch Vorsorge treffen weil man drückt das weg.

00:51:57: Das ist wie wenn im Umfeld jemand Krebs hatte und der stirbt, dann denkt man jetzt musste Vorsorgeuntersuchung und so besuchen ja?

00:52:03: Das flacht dann wieder ab!

00:52:05: Und deswegen müssen wir immer wieder die Menschen sagen kümmert euch dass ihr im Falle von Stromausfall das und das zu Hause habt oder eben Möglichkeiten schaffen.

00:52:14: bei den Feuerwehren zum Beispiel war eine Idee, dass man dort Leuchtürme schafft in dem Falle dass etwas an Katastrophen passiert dort hingehen kann und da zum Beispiel auch Ja Funktelefone hat die im Anders funktionieren oder oder Satelliten Telefone.

00:52:27: Also das ist schon eine Aufgabe, der man sich nicht versperren darf und gerade in solchen unsicheren Zeiten wie wir es jetzt haben muss man da dran bleiben.

00:52:35: Und diese Entscheidung?

00:52:36: Oder diese Ansätze?

00:52:39: Die gehen dann auch schon über ihren Tisch.

00:52:40: ja also das ist dann so dass sie darüber informiert werden, dass die Leute mit ihnen sprechen beziehungsweise die Verwaltungsmitarbeiter Die Beigeordneten, die Amtsleiter und sagen, liebe Frau Oberbürgermeisterin wir haben das Thema Resilienz.

00:52:51: Wir müssen uns da und dazu aufstellen wie sehen Sie das?

00:52:54: Na die Konzepte, diese zu erstellen ja also da eben dran zu bleiben.

00:52:57: Wir kriegen auch, sag mal Handlungsanleitung oder Empfehlung oder eben auch Unterweisung vom Land weil eigentlich gehört ja dieser Aufgabe Zivil-Schutz Katastrophenschutz auf Land- und Bundesebene.

00:53:11: Also da gibt es dann schon Veranstaltungen wo uns auch gesagt wird wofür wir sorgen sollten was sie machen sollten Und dann wird in den Dezernaten während der Entscheidungsvorlage erarbeitet, also was jetzt auch diese Stromgeschichte betraf oder Gas-Geschichte.

00:53:24: Da gab es ein klares Konzept, das eben dem Stadtrat vorgestellt wurde.

00:53:29: Wir haben ja den schönen Stadtrats TV.

00:53:32: über YouTube oder auch über magdeburg.de kann man das so schön sehen und da sieht man sie und auch den Stadtrat live und den Farbe.

00:53:40: wie ist denn die Zusammenarbeit mit dem Stadtrad?

00:53:44: Was entscheiden Sie eigentlich da?

00:53:47: Im Stadtrat habe ich eine Stimme.

00:53:50: Ich hatte ja Eingangs auch schon mal darauf hingewiesen, nach der Kommunalverfassung hat man zwar alle Entscheidungskompetenz aber die werden dann eingeschränkt durch den Stadtrat also weil der die Kompetenzen für wichtige Grundstücksangelegenheiten, für Bausachen, für die Finanzen, also für den Haushaltsplan, für den Stellenplan nicht für jeder einzelne Stelle das verwechseln.

00:54:09: die manchmal und die denken können mir vorschreiben welche Stellen ich einzurichten habe es können sie nicht Aber sie können den Stellenplan müssen Sie beschließen, der ist Bestandteil des Haushaltsplans.

00:54:17: Also die sagen dann so und zu viele Stellen in der Kategorie darfst du als Stadt umsetzen und dafür das Geld ausgeben.

00:54:23: Wie ist die Zusammenarbeit?

00:54:27: Ich habe jetzt angefangen mit den Stadtrats-Fraktions Vorsitzenden einzelne Runden zu drehen, um eben auch mal deren spezifische Themen also aus dem Parteien abzuholen.

00:54:38: Die haben ja alle Wahlprogramme wo ihre Intentionen verankert sind.

00:54:42: Es ist nicht immer leicht mit dem Stadtrat, weil die Vertrauensfrage oft gestellt wird.

00:54:48: Der Verwaltung wird eben nicht vertraut oder man unterstellt uns das wir Dinge böswillig machen.

00:54:53: also die Frage von Fehlerkultur was darf Verwaltungen an Fehlern machen ohne dass jedes mal draufgeschlagen wird?

00:55:00: Das ist etwas was im Momentan nicht so glücklich ist finde ich.

00:55:04: Also wenn man StadtratsTV guckt wie oft wir als Verwältung... Wir werden auch manchmal gelobt ja das passiert auch Aber es wird eben oftmals auch teilweise persönlich mit persönlichen Angriffen die Verwaltungsarbeit schlecht gemacht.

00:55:17: Und dann sage ich immer, wir sind nicht so schlecht wie wir ja geredet werden.

00:55:23: Es wären immer komplexere Problemlagen, die Verwaldung eben auch rüberbringen muss und Entscheidungen vom Stadtrat abfordert.

00:55:30: Das ist nicht einfach!

00:55:32: Weil eben auch noch in Wahlkampfzeiten ... Wir haben den Landtagsfall vor der Brust haben die natürlich auch alle bestimmte Sorgen und Ängste oder eben auch Vorstellungen wie das Laufen soll in der Stadt.

00:55:42: Und sie machen keine Gesetze, das muss man auch sagen.

00:55:44: ja ihre Entscheidungskompetenz mit Stadtraten sind ehrenamtliche Menschen, die sich in die Materie der Verwaltung rein denken müssen und diese Vorlagen verstehen müssen und dann eben auch eine Entscheidung treffen.

00:55:54: und die passt nicht immer also die passt auch nicht mehr mit der Lebensrealität zusammen finde ich.

00:56:00: Gut ich meine dass kann man jetzt glaube ich auch von einem ehrenabendlichen Stadtrat nicht verlangen, dass er sich wirklich in jedes Thema reindenken kann.

00:56:06: Und vielleicht muss man, ich glaube die sind auch teilweise spezialisiert.

00:56:09: Die Stadträte teilen sich diese Arbeit sehr wohl auf.

00:56:13: Nichtsdestotrotz ist es ja auch falsch zu denken zu sagen wir machen mal Schnips und wie beim Fußball tauschen wir die Mannschaft aus und dann haben wir eine bessere Verwaltung.

00:56:20: also Ich glaube was man der Verwaltung auf keinen Fall absprechen sollte ist dass sie hier schon für dieses statt arbeitet.

00:56:28: aber nicht jedes Problem ist Zu hundert prozent optimal zu lösen sondern manchmal muss man auch mit ... Second-Best-Lösung, also mit einer... Ja.

00:56:37: Gleich was machbar ist unter den Nebenbedingungen ja?

00:56:40: Also aber insgesamt finde ich schon dass der Ton rauer geworden ist.

00:56:45: Ist das beobachten Sie das auch und ist es dann schwer?

00:56:47: Ich meine sie sind diejenige... Die Hauptverwaltungsbeamte, die als erstes im Sturm steht!

00:56:53: Die da angezählt wird weil ich die Hauptverantwortung oder Gesamtverantwortungen trage für die Verwaltung bin ja ein Verwaltungsschefin.

00:56:59: Ja der Ton ist, aber es sind denke ich mal auch nicht alle Stadträtinnen und Stadtreter.

00:57:06: Es gibt auch ganz viele vernünftige, die auch vernünftig in Umgang pflegen mit Verwaltung.

00:57:10: Auch untereinander ist der Ton ja bei denen rauer geworden.

00:57:13: das darf man nicht verkennen.

00:57:14: ich sage ja Landtagswahl und da gibt es bestimmte Ängste und Befürchtungen und die Interessen lang sind natürlich auch sehr verschieden in den einzelnen Fraktionen.

00:57:23: was mich ein bisschen stört ist falsch gesagt.

00:57:27: Ich habe jetzt mehrfach schon im Stadtrat angesprochen sie mögen doch um die Verwaltung nicht so extrem zu belasten Bei den Anfragen schauen dass Sie eben nicht zu viele Anfragen stellen, die nicht notwendig sind.

00:57:38: Sondern sich auf das beschränken was wirklich auch erklärt werden sollte von der Verwaltung und nicht eine Anfrage mit Zweiundzwanzig Unterfragen weil es müssen wir alles bearbeiten.

00:57:48: dafür haben wir vier Wochen Zeit.

00:57:50: darauf drängen sie ja auch dass ihr Hauptsatzung sagt vier wochen und dann habt ihr abzuliefern.

00:57:55: Und das macht so viel Arbeit für die Mitarbeiter Die im Grunde Ja ihre hauptsächlich Arbeit umsetzen MüsSen nämlich nach Recht und Gesetz und Das tun Sie auch in aller Regel die Sachen zu bearbeiten und für den Bürger als Dienstleister dazu sein.

00:58:08: Der Bürger muss jetzt aber nicht denken, dass sie der Mediator im Stadtrat sind und irgendwie vermitteln müssen.

00:58:14: das ist nicht ihre Aufgabe.

00:58:16: Versuchen kann man das schon bei manchen Themen eben auch zu erklären warum bestimmte Entscheidungsvorschläge kommen?

00:58:23: Das kann man schon versuchen.

00:58:24: aber ansonsten muss ich das verteidigen was Verwaltung einbringt und dafür sorgen, dass das was ich für sachgerecht halte mit meiner Verwaltung dann eben auch in die Umsetzung geht.

00:58:33: Die Stadträder haben ja die Möglichkeit Anträge zu stellen, was Verwaltungen machen soll.

00:58:37: Und wenn die Anträge beschlossen werden im Stadtrat – wir haben ja gerade die Diskussion über die Protected Bike Lane oder diese, die ist auf der Straße gehabt – da sieht man auch mal, dass manche Anträge von der Bevölkerung oder eben auch von anderen Stadträten gar nicht so als glücklich angesehen wären.

00:58:52: Also, wenn die anträge beschlossen werden, müssen wir als Verwältung gucken wie wird es umsetzen?

00:58:56: Manchmal rechtswidere Sachen beschlossen, da bin ich gezwungen in die Widerspruch zu gehen.

00:59:01: Das ist nicht schön!

00:59:03: Weil das ist das letzte scharfe Sperr, was ich als Oberbürgermeisterin habe wenn ich meine, dass die Entscheidung des Stadtrats falsch war.

00:59:10: Haben wir in der Vergangenheit jetzt glaube ich zweimal gehabt und wird es in der Zukunft auch geben müssen?

00:59:16: Weil nicht alles was Stadtrat entscheidet kann man auch umsetzen.

00:59:22: Wir würden zum Schluss gerne noch auf den Fan-Fact aus Ihrem Amt kommen.

00:59:27: Aus ihrem

00:59:27: Oberbürgermeisterin-Bereiche?

00:59:29: Genau!

00:59:30: Oder aus ihrer ganzen, thirty-jährigen Karriere oder

00:59:33: auch das genau.

00:59:35: Gibt es eine lustige Geschichte aus Ihrer Arbeit die Sie recht uns mal berichten könnten?

00:59:46: Hm haben wir schon lustige Geschichten gehabt ja.

00:59:50: Wir hatten

00:59:50: schon Lustige Geschichte.

00:59:51: Es

00:59:51: ging jetzt nur um die Oberbürgermeisterin

00:59:53: nicht um den Rest.

00:59:55: Also vielleicht war's auch etwas was sie auf Ihrem Tour, wenn sie unterwegs sind.

01:00:04: Ach Mensch!

01:00:05: So spontan.

01:00:06: Also das mit der kleinen Elsa hieß ich glaube ich, das war schon ganz niedlich.

01:00:09: und dann gab es eine Kindergartengruppe.

01:00:11: die haben entschieden dass ihre Erzieherin als Frau Boris gehen muss

01:00:15: zum Fasching.

01:00:16: Gab's

01:00:16: Abstimmung?

01:00:16: Da hab' ich sogar ein Foto von.

01:00:18: Gabs die Abstimmung genau.

01:00:20: Sie sah auch mir ein bisschen ähnlich.

01:00:23: oder schönes Erlebnis.

01:00:24: bei den Hinks meiner Sommertheater durfte ich mal eine tragende Rolle spielen.

01:00:28: Sie waren eingeladen.

01:00:30: Ich durfte ein Video aufnehmen und durfte als Sachbearbeiterin das Halle.

01:00:35: Aus Halle fungieren!

01:00:36: Das war

01:00:36: schon frech, ne?

01:00:37: Das war frech von Tobias Hengsmann ja.

01:00:39: Aber ich hab's gern gemacht.

01:00:40: Okay aber muss man jetzt Oberbürgermeistern auch über sich selber lachen können?

01:00:44: dann bestimmt also darf das nicht verloren gehen?

01:00:47: Das kann ich auf alle Fälle.

01:00:48: Als Entenrennen zum Beispiel auf der Elbe da war ich auch noch beigeordnete glaube ich.

01:00:51: Gibt es das noch?

01:00:52: Nein, das gibt's glaube ich nicht mehr oder?

01:00:53: Es gibt's

01:00:53: nicht mehr.

01:00:53: aber wir haben auf einer Gummiente gesessen... ...und mussten rudern.

01:00:58: Wer ist mir?

01:00:59: Zu zweit?

01:01:00: Nee, nee.

01:01:01: Es saß immer nur einer auf dieser Riesenente.

01:01:03: Wir wurden dann auch dick verpackt mit Wester Schwimmweste und jeder hatte einen Rettungsboot neben sich.

01:01:08: Das war auch

01:01:08: gut so!

01:01:09: Weil Robert Schiedlitz

01:01:10: ist die Ente abgeschmiert und der musste gerattet werden.

01:01:14: Christian Beck war Gegner für Speck von der MWG.

01:01:19: Und Marc Schmid, SCM-Geschäftsführer.

01:01:22: Ja... Und gegen die bin ich angetreten.

01:01:24: Natürlich das letzte Gewohnes war klar, mein Mann hat gesagt Du musst dich nur treiben lassen, die Elbe macht das von ganz alleine.

01:01:30: Und er hat dahinter gesagt, kannst du einmal auf mich hören?

01:01:32: Nee natürlich nicht!

01:01:34: Ich wollte sagen dass sie gegen den Strom geschehen gefadelt haben.

01:01:37: Ich glaube der Fischback ist sogar vorher schon ins Wasser gefallen beim Aufsteigen auf die Ente.

01:01:42: Das war sehr lustig

01:01:44: und die Bürger konnten zuschauen?

01:01:46: Die könnten zu schauen es waren Mückenwatt bei der Starten und die konnten zu schauen ja

01:01:49: Wie weit mussten Sie paddeln?

01:01:51: Bis zur Brücke glaub ich.

01:01:52: nun.

01:01:52: dann wurden wir eingeholt und durften auf dem Boot mit zurückfahren Mit wenigen Haaren Genau.

01:01:58: Das war lustig!

01:01:59: Ich mach auch alles mit, fast alles.

01:02:03: Sollte man vielleicht nicht immer machen aber mir ist das egal ich mache das mit.

01:02:07: Wir haben auch noch eine Obrik die heißt Rezept der Woche.

01:02:11: jetzt haben sie gesagt Sie haben gar nicht mehr so viel Zeit eigentlich für Privates und muss man sich gut eintacken.

01:02:17: kann man als Oberbürgermeisterin noch selbst kochen?

01:02:20: Und wenn ja was würden sie denn als ihr Rezept was sie uns unbedingt geben mitgeben werden oder den Zuhörern?

01:02:27: Was wäre das?

01:02:28: Also ich musste schon als Beigeordneter nicht mehr kochen.

01:02:30: Als Oberbürgermeister ist es recht nicht mehr, weil mein Mann hat die kocht!

01:02:34: Und jetzt gibt's ein Air-Freuer...

01:02:37: Was machen Sie da denn

01:02:38: im Air-Freund?

01:02:38: Lachs zum Beispiel, grünen Spargel habe ich gerade gemacht, Süßkartoffeln mit Ziegenkäse und so was halt.

01:02:44: Bisschen was gesundes.

01:02:45: Das heißt das ist dann auch wichtig für eine Oberbürgermeisterin schon, das zu machen reinzuschieben und parallel wahrscheinlich zu arbeiten.

01:02:54: Weil das Wisserteilung wird fertig!

01:02:55: Kann

01:02:56: man machen, ja.

01:02:56: Man muss sich nicht kümmern, das ist total klasse!

01:02:58: Hätte ich nicht gedacht?

01:02:59: Hab' ich noch nicht so lange aber... Ja geht.

01:03:02: Nein, kochen geht auch.

01:03:04: Ja ...geht auch.

01:03:05: Aktuell Spargelzeit ist das was für Sie?

01:03:07: Spargelsuppe wird immer verlangt dass ich die mache.

01:03:11: Das mach ich dann doch

01:03:13: lecker.

01:03:13: Wenn man aus Garten legen kommt, dann müsste man da ein bisschen wahrscheinlich auch den guten Spargeln verarbeiten.

01:03:18: Muss

01:03:18: man weil?

01:03:19: Oma hatte Sparglebete im Garten und da wurde Sparge gestochen.

01:03:22: Wurde alles aus dem Garten geholt.

01:03:23: Darfst

01:03:23: du sie auch selber stechen?

01:03:26: Das war eine harte Zeit, ne?

01:03:27: Ach na ja, Sophie hat sie nicht gehabt.

01:03:28: Er hatte auch einen gekocht meistens.

01:03:30: Ja.

01:03:30: Schlechte Zeiten zu der Zeit.

01:03:32: ein Keller, dann Kartoffeln und sowas alles im Keller... ...und tausend Quadratmeter Garten.

01:03:36: Und das Haus war klein!

01:03:39: War so.

01:03:40: Kirschenflücken und dann zum Immüsehandel bringen, ja?

01:03:43: Hat man mehr Geld gekriegt und hat dir volle Billige gekauft.

01:03:46: Kommt ist ja wieder in, selbst einzukaufen, Selbstvorsorge zu sein.

01:03:50: Hab ich gemacht?

01:03:50: Haben Sie

01:03:51: gemacht?!

01:03:51: Habe

01:03:51: ich gemacht.

01:03:52: Ich habe Wein gemacht.

01:03:53: Wein!

01:03:53: Für sich

01:03:54: Wein.

01:03:54: Jetzt frisch

01:03:55: und für sich Marmelade letztes Jahr, weil die Kern-Obs Ernte war letztes jahr so wahnsinnig.

01:04:01: Ich habe die ganze Garage voll für sich gehabt.

01:04:03: ich hab die alle verschenkt und Wein draus gemacht.

01:04:06: Hat er geschmeckt?

01:04:08: Wo ist noch noch nicht fertig?

01:04:09: Der

01:04:10: ist fertig der schon lange fertig Aber wir haben doch nicht so viel davon getrunken Weil Wir eine Pause gemacht haben vom Alkohol.

01:04:18: Deswegen wird er jetzt erst getrunkt.

01:04:19: mit Freunden Und ab und zu verschenke ich meine Flasche.

01:04:23: Also würde ich sagen, bekommen wir entweder das Weinrezepte.

01:04:27: Ihr kriegt eine Flasche Wein?

01:04:28: Oder wir wollen ja den höheren was geben oder die Spargel-Suppe.

01:04:33: Das Rezept zum Spargesuppe?

01:04:37: Ganz schnell.

01:04:38: Genau.

01:04:38: Okay also Spargelschielen ist klar.

01:04:41: Hol sie in Teile abmachen klein schnüppeln dann kommt Brühwasser.

01:04:47: Ich nehme natürlich nur Hühnerbrühe.

01:04:49: instant macht man vielleicht nicht so aber ich mache das so.

01:04:53: Kocht man die Spargel, vielleicht noch ein bisschen Maggi macht er aus hier noch rein.

01:04:59: Salzpfeffer und wenn der Sparge gut genug ist dann gibt es leckeres gehacktes.

01:05:04: Dann Bällchen rausgemacht schön gewürzt.

01:05:06: Die kommen da rein und dann wird Ei mit Mehl verrührt in eine Tasse.

01:05:10: schön viel das mochte mein Mann immer sehr gerne.

01:05:12: Das kommt dann da rein Und wenn's denn besonders lecker sein soll noch ein bißchen frische Petersilie und dann kanns losgehen.

01:05:19: Das hört sich gut an.

01:05:20: Ich hätte jetzt auch Lust auf Spargesuppe.

01:05:23: Mache ich am Wochenende!

01:05:26: Die wird dann das Rezept, werden wir denn noch teilen?

01:05:30: Das können Sie sich den noch angucken... Genau und dann wären wir schon

01:05:34: am Ende Tim oder?

01:05:35: Wir müssen Danke sagen.

01:05:36: Danke dass die Hauptverwaltungsbeamte in der Landeshoffstadt Magdeburg sich die Zeit in ihrem wahrscheinlich sehr sehr engen Terminkalender genommen hat um diesen jungen Podcast zu besuchen.

01:05:47: Aber ich denke, es ist schon auch wichtig, wenn man einen Verwaltungspodcast macht.

01:05:51: Auch die Oberbürgermeisterin sprechen zu lassen und auch den Bürger da draußen zu erklären was wirklich so eine Oberbürgermeisterin zu machen hat.

01:05:59: Und dass das sicherlich nicht alles eben nur winken und bänder durchschneiden ist.

01:06:07: Das Spaß macht es unbestritten.

01:06:09: aber das ist eben auch wirklich nur ein Teil des Arbeitsalltags und der andere Arbeitsalltag ist wahrscheinlich doch härter als man glaubt.

01:06:17: Und wie so oft ist Verwaltung eben doch manchmal auch harte Arbeit, eine harte Stück Brot um den Bürger das Maximum zu geben was ihm auch zusteht.

01:06:27: Ich denke die Landeshauptstadt Magdeburg ist da auf einem guten Weg Auch unter der Führung der Oberbürgermeisterin.

01:06:32: und nochmals vielen vielen Dank!

01:06:35: Danke schön

01:06:36: sehr gerne hat mir sehr viel Spaß gemacht.

01:06:38: danke schön

01:06:39: Vielleicht sehen wir sie ja wieder vielleicht schaffen wir es irgendwann mal alle drei Oberbürgermeister ... die noch leben, an einen Tisch zu bekommen.

01:06:47: Da müssen

01:06:48: wir uns ranhalten?

01:06:49: Ja, aber probieren kann man schon!

01:06:51: Für eine zweite Staffel ein Special... Die Oberbürgermeister, Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Magdeburg um einfach mal verwaltung wie sie sich auch verändert hat zu besprechen.

01:07:00: Die

01:07:00: Entwicklung.

01:07:01: Genau sind ja nur drei, wir haben es gut.

01:07:04: Insofern kriegen wir die auch mit unseren Mikrofonen hin.

01:07:07: Alles klar.

01:07:08: Ich wünsche dir schon einen schönen Tag.

01:07:09: Danke.

01:07:20: Ein herzlicher Dank gilt unserem Redaktionsteam mit Anna, Max und Marina – dem PR-Team mit Aileen und Celine sowie Lara für die Foto- und Videoaufnahmen.

01:07:30: Mit ihrem Einsatz ihrer Kreativität und ihre Unterstützung haben sie maßgeblich zum gelingen des Projektes beigetragen.

01:07:36: Ebenso danken wir den Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt für die Förderung dieses Projekts!

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